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Coca Cola Aktienanalyse: Erfrischungsgetränke für die ganze Welt


Dennis Groß

Zuletzt Aktualisiert: 29. Juli 2022

Risikohinweis Investieren und Geldanlage in Assets / Finanzprodukte
Hinweis: Bei den Informationen auf dieser Seite handelt es sich um keine Anlageberatung. Informiere dich immer auch selbstständig, bevor du am Finanzmarkt aktiv wirst und/oder nehme eine professionelle Beratung in Anspruch. Anlageentscheidungen werden auf eigene Gefahr und eigene Verantwortung getroffen. Dein Kapital ist auf Finanzmärkten immer einem Verlustrisiko ausgesetzt.

Kaum eine Marke ist so bekannt wie Coca-Cola. In diesem Artikel analysieren wir die Coca-Cola-Aktie und stellen hierbei das Geschäftsmodell der weltweit beliebtesten Getränkemarke vor. Im Verlauf unserer Coca-Cola Aktienanalyse erläutern wir, wie der Getränkehersteller so erfolgreich werden konnte.

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Wodurch zeichnet sich ein langfristig erfolgreiches Unternehmen aus?

Die Antwort lautet: Eine Vielzahl von Faktoren.

Ein erfolgreicher Konzern kann durch innovative Produkte, ein herausragendes Management,
gezieltes Marketing und strategische Investments langfristig am Markt bestehen. Coca-Cola ist
jedoch viel mehr als ein erfolgreiches Unternehmen. Der Getränkehersteller hat eine äußerst
beliebte Marke mit internationalem Bekanntheitsgrad geschaffen.

Heutzutage gibt es einige Alternativen zu Coca-Cola. Seit vielen Jahren versuchen
Getränkehersteller am Erfolg von Coca-Cola anzuknüpfen, indem sie eine eigene Cola auf den Markt bringen. Trotzdem konsumieren täglich viele Millionen Menschen die Produkte von Coca-Cola.

Damit wir den Erfolg des Konzerns besser nachvollziehen können, betrachten wir im nächsten
Abschnitt die Unternehmenshistorie.

Coca-Colas Geschichte - vom Arzneimittel zur beliebtesten Getränkemarke

Coca-Colas Geschichte begann am 8. Mai 1886, als der Apotheker John Pemberton eine neue Rezeptur testete. Eigentlich war er auf der Suche nach einem Sirup, der gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit helfen sollte. Die Weltmarke Coca-Cola sollte also ursprünglich eine Arznei werden. Zu Beginn verkaufte er das Getränk in Jacob’s Pharmacy. John Pembertons Buchhalter, Frank Robinson, taufte das Getränk Coca-Cola. Außerdem entwarf er den weltberühmten Schriftzug.

Ein Jahr später lässt Pemberton die Marke Coca-Cola Sirup und Extrakt beim US-Patentamt
eintragen. Kurz darauf verkauft der Erfinder seine Rechte an den Unternehmer Asa G. Candler. Im Jahr 1892 wird das Unternehmen The Coca-Cola Company in Atlanta, Georgia, offiziell registriert. Schon ein Jahr danach zahlt Coca-Cola erstmals eine Dividende an seine Aktionäre. Die
Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf und 1895 ist Coca-Cola in ganz Amerika verfügbar.

Direkt zu Beginn des 20. Jahrhunderts steigert Coca-Cola seine Aufmerksamkeit durch gezielte Werbung. Überall findet man die Werbeanzeigen des Getränkeherstellers. Sogar Prominente und Sportler werben inzwischen für die Marke. Coca-Colas Werbung war schon immer ein voller Erfolg.

1912 expandiert der Konzern nach Asien und ab 1919 ist Coca-Cola auch in Europa verfügbar. Die internationale Präsenz wird in den Folgejahren aufgebaut. Im Jahr 1923 erfindet Coca-Cola den
Sixpack. Dies war eine bedeutende Innovation für die Getränkewirtschaft.

In Deutschland wurde Coca-Cola erstmals am 8. April 1929 abgefüllt. Seit 1931 wirbt Santa Claus für Coca-Cola. Die Werbespots mit dem Weihnachtsmann sind weltberühmt. Ebenso ist der
ehemalige Präsident der Coca-Cola Company, Robert W. Woodruff, eine Legende. Er begleitete den Konzern 60 Jahre. Die nächsten Jahrzehnte sind von Innovationen und Erfolgen geprägt. Es
kommen ständig neue Marken und Getränke hinzu. Schließlich etabliert sich Coca-Cola als
Weltmarke.

Nachdem wir uns mit der Unternehmenshistorie befasst haben, gehen wir im nächsten Schritt auf das Marktumfeld der Coca-Cola-Aktie ein.

Marktanalyse - mit welchen Getränkeherstellern konkurriert Coca-Cola?

Die Coca-Cola Company ist der weltweit führende Hersteller von nicht alkoholischen Getränken. Unternehmensangaben zu Folge schätzt Coca-Cola die Zahl aller täglich konsumierten Getränke auf etwa 63 Milliarden Portionen. Davon entfallen 2,1 Milliarden Portionen auf die Coca-Cola
Company. Laut Statista kommt Coca-Cola in den USA auf einen Marktanteil von etwa 50 %.

Coca-Cola - starker Wettbewerb in der Getränkeindustrie

Als global agierender Konzern muss sich Coca-Cola ständig gegen die unterschiedlichsten
Konkurrenten durchsetzen. Hierzu zählen nicht nur Big Player, sondern auch regionale
Getränkefirmen.

Als Hauptkonkurrent nennt Coca-Cola den Konzern PepsiCo.

Weitere Wettbewerber haben wir in der folgenden Übersicht aufgelistet:

  • Nestle
  • Keurig Dr. Pepper
  • Danone
  • Suntory Beverage & Food Limited
  • Unilever
  • Kirin Holdings
  • Heineken
  • Diageo
  • Red Bull

Das sind längst nicht alle Wettbewerber. In seinen Geschäftsberichten weist Coca-Cola darauf hin, dass auch kleinere Unternehmen, die regional agieren, eine ernstzunehmende Konkurrenz
darstellen.

Trotz des starken Wettbewerbs bleibt Coca-Cola weltweit führend. Das liegt vor allem an den
etablierten Kernmarken und der Treue der Konsumenten.

Coca-Cola Company - wo besteht noch Potenzial?

Bisher erreicht Coca-Cola mit seinen Marken hauptsächlich die Konsumenten in Nord- und
Südamerika. Dort ist die Marktstellung des Konzerns am stärksten. In den Schwellen- und
Entwicklungsländern ist die Marktdurchdringung noch nicht so vorangeschritten wie in Amerika oder Europa. Zudem kann das Getränkeimperium bei Tee und Kaffee seinen Marktanteil ausbauen.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wie beliebt Kaffee und Tee sind. In manchen Ländern schneiden die beiden Getränke deutlich besser ab als Softdrinks. Dort besteht noch großes Potenzial für Coca-Cola.

Mit der Übernahme der britischen Café-Kette Costa steigt Coca-Cola 2019 in großem Stil ins
Kaffeegeschäft ein. Für über 4 Milliarden Euro wechselte Costa Coffee den Besitzer. Das
Unternehmen gilt als zweitgrößte Kaffeehauskette der Welt. Starbucks ist führend in diesem
Bereich. Zudem beliefert Costa Coffee auch den Einzelhandel. Folglich wird der Wettbewerb
zwischen Coca-Cola, Nestle und Starbucks intensiver.

Bisher haben wir uns mit Coca-Colas Historie und dem Marktumfeld befasst. Als nächstes erläutern wir das Geschäftsmodell des Getränkeherstellers.

Geschäftsmodell - Coca Colas Erfolgsmodell im Überblick

Coca-Colas Geschäftsmodell ist so simpel wie genial. Der Konzern bezeichnet sich selbst als
globales Unternehmen, das auf lokaler Ebene tätig ist. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Coca-Cola Company ist die Lieferkette, mit der weltweit Kunden erreicht werden und das auch in den kleinsten Gemeinden.

Wir gehen in diesem Abschnitt auf das sogenannte Coca-Cola-System ein. Hierbei hat Coca-Cola sein eigenes Ökosystem geschaffen, wodurch man die Konsumenten möglichst effizient erreichen will.

Das Coca-Cola System - so kommen die Getränke zum Endkunden

Die Coca-Cola Company vermarktet, produziert und vertreibt sowohl Getränkekonzentrate und
Sirupe als auch Ready-to-drink Produkte.

Im ersten Schritt gehen die Konzentrate an alle Abfüllpartner, mit denen Coca-Cola kooperiert. Das globale Netzwerk des Konzerns umfasst 225 Abfüllbetriebe und rund 900 Abfüllanlagen.
Anschließend stellen die Abfüllbetriebe aus den Konzentraten fertige Getränke her. Hierzu werden in den Anlagen, ja nach Getränk, Wasser und Süßstoffe hinzugefügt. Danach vertreiben die
Partnerbetriebe das Endprodukt.

Im letzten Schritt erreichen die Getränke den Kunden. Das können z.B. Supermärkte, Restaurants, Straßenverkäufer, Kinos und Freizeitparks sein. Dieses Distributionsnetz verkauft etwa 2 Milliarden Portionen pro Tag an die Verbraucher.

Coca-Colas Fertigprodukte landen über unternehmenseigene Vertriebsnetze bei den Kunden bzw. den Verbrauchern. Im Jahr 2006 hat der Konzern die eigenen Abfüllbetriebe zur Bottling
Investments Group (BIG) zusammengefasst. Das Ziel dieser Gruppe ist es, durch strategische
Investitionen und Übernahmen das langfristige Wachstum in wichtigen Märkten voranzutreiben.

Das Coca-Cola System ist eine wichtige Komponente für das Erfolgsmodell des Big Players. Doch wie sieht es mit der Produktpalette selbst aus?

Getränke für jeden Geschmack - Coca Colas Marken im Überblick

Coca-Colas Imperium besteht aus mehr als 200 Marken, die in über 200 Ländern der Welt verkauft werden.

Die Produktpalette lässt sich in folgende Kategorien unterteilen:

  1. Kaffee und Tee
  2. Säfte, Pflanzliche Getränke und Milchgetränke
  3. Soft Drinks
  4. Wasser und Sportgetränke

In der nachfolgenden Übersicht haben wir einige der bekanntesten Marken aufgelistet:

  • Costa Coffee
  • fuzetea
  • fairlife
  • Ades
  • innocent
  • Coca-Cola
  • Fanta
  • Sprite
  • Schweppes
  • Fresca
  • Aquarius
  • BODYARMOR
  • POWERADE

Die erfolgreichste und zugleich wertvollste Marke im Portfolio des Getränkeherstellers bleibt Coca-Cola.

Diese und viele weitere Getränkemarken vertreibt die Coca-Cola Company in den
unterschiedlichsten Sorten. Dabei versucht der Konzern alle Trends abzudecken und auch gesündere Getränke anzubieten. Zudem hat die Getränkeindustrie erkannt, dass viele Verbraucher mittlerweile zuckerfreie Getränke präferieren.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt in diesem Sektor eine immer größere Rolle. Bei den
Verpackungen und Flaschen setzen Hersteller wie Coca-Cola zunehmend auf Recycling und
nachhaltigere Materialien.

Im nächsten Abschnitt betrachten wir das Zahlenwerk der Coca-Cola Company.

Fundamentaldaten der Coca-Cola-Aktie - Umsatz- und Gewinnentwicklung

Zunächst wollen wir darauf hinweisen, dass die Coca-Cola Company kein Wachstumswert ist. Für Anleger spielt eher die Dividende und das stabile Geschäftsmodell eine Rolle.

Zwischen 2018 und 2021 ist der Gesamtumsatz des Konzerns von 31,8 Milliarden US-Dollar auf 38,6 Milliarden Dollar angestiegen. Das Krisenjahr 2020 sorgte für einen vorübergehenden
Umsatzeinbruch bei Coca-Cola. Ein Umsatzrückgang war im Jahr 2020 jedoch bei Konzernen auf der ganzen Welt zu beobachten.

Die Gewinne konnte Coca-Cola zwischen 2018 und 2021 ebenfalls steigern. In diesem Zeitraum
erhöhte der Konzern seinen Nettoüberschuss von 6,4 Milliarden Dollar auf 9,7 Milliarden Dollar.

Was die Coca-Cola-Aktie auszeichnet ist ihr Status als Dividendenaristokrat. Der Konzern schüttet seit über 100 Jahren konsequent einen Teil seiner Erträge an die Aktionäre aus. Seit mehreren
Jahrzehnten wird die Dividenden sogar erhöht. Am Aktienmarkt ist das nicht selbstverständlich, da kontinuierliche Ausschüttungen auch beständige Gewinne voraussetzen.

Fazit zur Coca Cola-Aktie


Dennis Groß

Beständigkeit ist in unsicheren Zeiten, die von Volatilität und Übertreibungen geprägt sind, ein wert-volles Gut. Wie bereits erwähnt, ist die Coca-Cola-Aktie alles andere als eine Growth-Aktie. Dafür können sich Anleger seit vielen Jahren auf die Dividenden verlassen und davon ausgehen, dass Coca-Colas Geschäftsmodell äußerst stabil ist.

Der Getränkehersteller hat in seiner Unternehmensgeschichte schon einige Kriege und schwere Rezessionen miterlebt und dennoch werden die Produkte Jahr für Jahr auf aller Welt konsumiert.

Ein wirklich erfolgreiches Geschäftsmodell zeichnet sich durch seine Beständigkeit aus.

Dennis Groß

Häufig gestellte Fragen zur Coca Cola-Aktie

Welche Preisprognosen gibt es für die Coca-Cola-Aktie?

Laut Marketscreener gibt es 26 Analysteneinschätzungen und entsprechende Preisprognosen für die Coca-Cola-Aktie.

Die Preisprognosen bewegen sich von 59 US-Dollar bis hin zu 76 US-Dollar. Das mittlere Kursziel der Analysten liegt bei 67,25 Dollar.

Wie viele Splits der Coca-Cola-Aktie gab es bisher?

Bisher wurden bei der Coca-Cola-Aktie 11 Aktiensplits durchgeführt. Die Aktie wird seit 1919
gehandelt. Der erste Split fand 1927 statt und der letzte Split war im Jahr 2012. Wer zu Beginn des Aktienhandels im Jahr 1919 eine Coca-Cola-Aktie erworben hat, wäre heute aufgrund der
Aktiensplits im Besitz von 9.216 Aktien.

Zahlt Coca-Cola Dividenden an die Aktionäre?

Ja, die Coca-Cola-Aktie zahlt Dividenden an ihre Aktionäre. Aktionäre erhalten einmal im Quartal eine Ausschüttung.

Information nach §34 WPHG: Der Autor besitzt zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Aktienanalyse keine Aktien des vorgestellten Unternehmens.

Dieser Artikel wurde erstmals am 29. Juli 2022 veröffentlicht und am 29. Juli 2022 aktualisiert.
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