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Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen keine Investmentberatung dar und ersetzen keine professionelle Investmentberatung. Es handelt sich um eine individuelle Meinung, welche nicht als Grundlage für Investitionen herangezogen werden sollte.

Wie stehen die Finanzmärkte aktuell? 
Aktien, Indizes, Krypto & Co.

📊 Aktien

Der Infoteil

  • Aktien sind Unternehmensanteile. Mit dem Kauf einer Aktie besitzt du auch einen Teil des jeweiligen Unternehmens.
  • Nur ein Bruchteil aller Aktiengesellschaften sind auch an der Börse handelbar.
  • Unternehmen verkaufen ihre Unternehmensanteile an der Börse, um Geld für Wachstum einzunehmen.
  • Die meisten Aktien bieten auch Mitspracherecht. Mit genügend Unternehmensanteilen kannst du als Aktionär Einfluss auf das Unternehmen nehmen und Hauptversammlungen besuchen (Letzteres geht oft bereits ab 1 Aktie).
  • Mann muss nicht zwingend Einzelaktien kaufen. Alternativ kann auch in "Aktienkörbe" wie ETFs oder Fonds investiert werden.
  • Die meisten an der Börse erhältlichen Aktien nennen sich "Stammaktien". Pro Stück hast du hier 1 Stimmrecht.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es drei Arten, wie mit Aktien Geld verdient werden kann: klassisches Buy & Hold (Kauf - die Wette auf steigende Kurse), Shorting ("Leerverkauf" - die Wette auf fallende Kurse; hierzulande zum Beispiel über CFDs möglich) und über Dividenten. Dividentenaktien haben den Vorteil, dass du die Aktien nicht verkaufen musst, um Gewinn zu erzielen.
  • Sieh dir unseren Artikel über den Kauf von Aktien an, um zu lernen, wo du Aktien kaufen kannst und worauf du achten solltest.
  • Halte dich von Pennystocks fern. Penny-Stocks sind in Europa Aktien unter € 1,- pro Aktie, in den USA Aktien unter $ 5,- pro Aktie. Diese Art von Aktien wirken zwar durch den vermeintlich günstigen Preis oft besonders günstig, es ist allerdings ein Trugschluss. Meistens handelt es sich dabei meist um sterbende Unternehmen. Eine Investition gleicht daher eher einem Spiel im Casino.
  • Lerne mehr über diese Art von Wertpapieren in unserer Aktien-Kategorie.

📈 ETFs

Der Infoteil

  • ETFs ("Exchange Traded Funds") sind Fonds, welche passiv gemanaged werden. Das bedeutet, dass es keinen Fondsmanager dahinter gibt, welcher sich um die Aktienauswahl kümmert. Stattdessen bilden ETFs einfach einen bestimmten Index nach.
  • Der Vorteil von ETFs gegenüber EInzelatien ist, dass diese bereits von Haus aus diversifiziert sind. Das Risiko wird also auf viele Unternehmen gestreut. "Schlechte" Unternehmen werden unter bestimmten Bedingungen durch bessere ersetzt.
  • Aktien-ETFs performen in der Regel besser als "normale" Aktienfonds.
  • Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividendengewinne und Zinsen direkt wieder in den ETF. Daher ist diese Art von ETF meist beliebter als andere nicht-thesaurierende ("Ausschüttende") ETFs.
  • Mit ETFs können auch Bruchteile von Aktien gekauft werden.
  • ETFs sind besonders günstig. Die einmaligen Anschaffungskosten betragen meist um die 0,25% und die jährlichen Gebühren um 0,3% herum. Damit sind passive Fonds deutlich günstiger als aktive.
  • Die übliche Rendite liegt in der Regel bei ca. 5-8% jährlich, bei einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren. Selbstverständlich hängt dies jedoch vom gewählten ETF ab.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Bei ETFs bieten sich die beliebten ETF-Sparpläne an, welche in einem bestimmten Intervall automatisch in einen ETF investieren.
  • Hier sind einige der belibtesten ETFs: MSCI World (IE00B4L5Y983), MSCI All Countries World Index (IE00B6R52259), MSCI Emerging Markets (IE00B0M63177), MSCI World Socially Responsible Index (LU0629459743). Kopiere die sogenannte "ISIN"-Nummer und suche danach in deinem Online Broker-Account.
  • Viele kostenlose ETFs bekommst du zum Beispiel bei eToro (ja, tatsächlich gebührenfrei), allerdings gibt es da keine Sparpläne und eine kleinere Auswahl. Alternativ kannst du dir zum Beispiel Flatex oder Consorsbank ansehen.

🟡 Bitcoin

Der Infoteil

  • Bitcoin ist eine durch Verschlüsselung geschützte Kryptowährung. Der bis heute unbekannte (und vermutlich bereits verstorbene) Gründer "Satoshi Nakamoto" erschuf Bitcoin als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise 2009.
  • 1 Bitcoin ist durch 100 Millionen "Satoshis" (vergleichbar mit Cent beim Euro) teilbar.
  • Bitcoin nutzt als Grundlage die sogenannte Blockchain. Die Blockchain ist ein dezentrales Register, auf der jede Transaktion und alle "Konten" (= Private Keys) gespeichert sind.
  • Die Bitcoin-Transaktionen sind pseudonym. Das bedeutet, dass jede Transaktion auf der Blockchain nachverfolgbar ist, jedoch nicht zwingend, wer sich hinter der "Kontonummer" verbirgt.
  • Der "Public Key" ist eine Art Kontonummer, auf welche Bitcoins empfangen werden können. Der "Private Key" dagegen ist der Schlüssel zu deinem "Konto" auf der Blockchain.
  • Auf sogenannten "Wallets" wird nur der Private Key gespeichert. Die Bitcoins selbst verlassen die Blockchain nie.
  • Bitcoin ist mittlerweile nicht mehr die technisch innovativste Kryptowährung, genießt weltweit jedoch das meiste Vetrauen.
  • Bitcoin wird manchmal auch als "digitales Gold" bezeichnet. Würde Bitcoin den Marketcap von Gold erreichen (Anzahl der Coins x Preis), läge 1 Bitcoin bei einem Preis von € 438.000,- pro Stück.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass Bitcoin sogenannte "Fiat"-Währungen wie den Euro oder US-Dollar ersetzen wird. Viel wahrscheinlicher ist die Verwendung als Wertspeicher.
  • "Bitcoin Cash" entstand durch einen Fork (Abspaltung der Bitcoin-Blockchain) und ist eine verbesserte Version von Bitcoin. Der Initiator Roger Ver ist allerdings umstritten. Der originale Bitcoin ("Bitcoin Core") genießt darüber hinaus mehr Vertrauen als Bitcoin Cash.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

🖥 Kryptowährungen

Der Infoteil

  • Kryptowährungen sind digitale Währungen, welche durch Kryptografie (Verschlüsselung) geschützt sind und keinen Mittelsmann in Form einer Bank benötigen.
  • Die bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin.
  • Staatliche, digitale Währungen (zum Beispiel der "digitale Euro") sind in den meisten Fällen keine Kryptowährungen, da diese nicht verschlüsselt sein müssen, um zu funktionieren.
  • Der Großteil aller aktuell handelbaren Kryptowährungen (über 9.000) wird vom Markt verschwinden. Überleben wird nur ein Bruchteil davon.
  • Die Ursprünge von Kryptowährungen liegen in der sogenannten "Cypherpunk"-Szene. Eine der ersten Kryptowährungen überhaupt war "DigiCash" (1988).
  • Es ist nicht damit zu rechnen, dass Regierungen und Zentralbanken die Etablierung einer Kryptowährung zulassen, welche nicht unter staatlichen Kontrolle steht und unsere gewohnten Währungen ersetzt. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass Kryptowährungen keine Zukunft haben. Als Anlage- und Spekulationsobjekt, als Tauschmittel in kleinem Rahmen und als Wertspeicher werden Kryptowährungen bereits genutzt.
  • Die Wall-Street als auch immer mehr Fonds und Vermögensverwalter behandeln Kryptowährungen mittlerweile wie jedes andere Asset. Kryptowährungen sind quasi "angekommen".

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

💰 Fonds

Der Infoteil

  • Fonds sind Körbe, welche diverse Assets beinhalten können und von dem man sich Anteile kaufen kann.
  • Investmentfonds sind, im Gegensatz zu ETFs, aktiv gemanged. Das bedeutet, dass sich ein Fondsmanager aktiv um die Asset-Auswahl kümmert. Das kann in Einzelfällen höhere Renditen bringen. Im Schnitt werfen aktive Fonds allerdings niedrigere Renditen als ETFs ab.
  • Man unterscheidet zwischen offenen Fonds, wo Anteile jederzeit ge- und verkauft werden können sowie geschlossenen Fonds, wo dies erst nach einer bestimmten Frist möglich ist.
  • Je nach Ziel oder Assets, werden für Fonds verschiedene Namen verwendet: Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Dachfonds Hedgefonds, Rohstofffonds usw.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Wenn du Fonds kaufst, zahlst du üblicherweise einen sogenannten "Ausgabeaufschlag". Diese einmalige Gebühr ist bei den meisten aktiven Fonds relativ hoch. Bei passiven Fonds dagegen fällt diese Gebühr nicht an. Manche Broker bieten Rabatte auf diesen Ausgabeaufschlag an (manchmal bis zu 100%).
  • Nicht auf allen Handelsplatfformen sind Fonds handelbar. Sieh in unserem Online Broker-Vergleich nach, welcher Broker Fonds anbietet.

💻 Trading

Der Infoteil

  • Trading, bzw. "Daytrading" ist das kurzfristige Kaufen & Verkaufen von Assets. Meist werden dabei keine echten Assets gehandelt, sondern Derivate darauf gekauft. Ein solches Derivat sind zum Beispiel CFDs, welche den Einsatz von Hebeln als auch den schnellen Kauf und Verkauf erlauben.
  • Auch beim langfristigen Investieren wird ein Handelsvorgang (zum Beispiel Kauf oder Verkauf) als "Trade" bezeichnet.
  • Trading ist an sich eine seriöse Disziplin, wird online jedoch oft für Betrug missbraucht.
  • Beim Daytrading spielen Muster in Charts (Charttechnik) eine große Rolle.
  • Vorsicht ist vor "Trading-Robotern" geboten, welche angeblich Forex- oder Krypto-Paare oder auch nur Bitcoin selbständlig traden. FINANZSACHE ist in dem Bereich kein einziger, seriöser Trading-Roboter bekannt. Entsprechende Anbieter verführen oft mit absurd-hohen Renditen zur Einzahlung und die Trading-Software selbst ist nicht selten manipuliert.
  • Die Wahreit über Trading ist, dass es eine der schwersten Disziplinen im Finanzbereich überhaupt. Auch wenn es manche Onlinekurse & Coaches anders vermuten lassen.
  • Mit genügend Ehrgeiz, Wissen und Erfahrung ist aber selbstverständlich auch rein durch Trading ein gutes Einkommen erzielbar.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Zum Einstieg ist das ausgezeichnete Buch von Norman Welz "Tradingpsychologie - So denken und handeln die Profis: Spitzenperformance mit Mentaltraining" zu empfehlen: Hier bei Amazon ansehen*.
  • Da es im Trading-Bereich auch bei den Plattformen viele schwarze Schafe gibt, findest du bei uns eine Übersicht an seriösen CFD-Brokern und Forex-Brokern. Unser persönlicher Tipp ist zum Beispiel der mit deutscher Niederlassung tätige und BaFin-regulierte Broker XTB.
  • Seriöse Informationen zu Trading gibt es darüber hinaus beispielsweise auf dem Youtube-Kanal von Jens Rabe.

🔃 CFDs

Der Infoteil

  • CFDs ("Contracts for Difference") gehören zur Familie der Derivate. Ein Derivat ist eine Ableitung von einem Original bzw. einem Basiswert. Wenn du also CFDs handelst, besitzt du nicht das darunterliegende "echte" Asset. Handelst du zum Beispiel einen CFD auf die Tesla-Aktie, handelst du den selben Kursverlauf, besitzt die Aktie jedoch nicht.
  • CFDs sind nichts anderes, als kleine Verträge zwischen dir und deinem CFD-Broker.
  • CFDs werden als komplexes Finanzprodukt bezeichnet und eignen sich nicht für Anfänger, da zwar höhere Gewinne aber auch schnellere Verluste möglich sind.
  • Der Vorteil von CFDs ist, dass diese, im Gegensatz zum darunterliegenden Asset, schnell gekauft und verkauft werden können und damit für das Tradiing geeignet sind.
  • CFDs werden in der Regel mit sogenannten "Hebeln" (Leverage) gehandelt. Das bedeutet, dass zum Beispiel das 10-fache an Kapital bewegt werden kann, jedoch nur 1/10 als Sicherheitsleistung ("Margin") hinterlegt werden muss.
  • Die Höhe des möglichen Hebels wurde in der EU für private Trader beschränkt. Der maximale Hebel beträgt 1:30. Gleichzeitig gibt es auch keine Nachschusspflicht mehr für private Konten. Das alles gilt nur für in der EU regulierte CFD-Broker. Von anderen Anbietern raten wir kategorisch ab.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es mag verlockend sein, bei unregulierten Offshore-Brokern zu traden, welche Hebel von mehreren hundert auch für private Trader erlauben. Davon raten wir ab. Diese Broker sind nicht beaufsichtigt und nicht selten auch Betrug.
  • Sieh dir unsere Auswahl an seriösen CFD-Brokern an.
  • Beachte, dass sich CFDs nicht für dich eignen, wenn du Anfänger bist oder schnell zu Geld kommen möchtest.

💱 Forex

Der Infoteil

  • Forex (auch "FX" oder "Devisen-Trading") ist der größte Finanzmarkt der Welt. Die großen Player in diesem Markt sind allerdings nicht private Trader, sondern vor allem Banken und Unternehmen, welche sich gegen Währungsschwankungen absichern.
  • Das beliebteste Währungspaar ist EUR/USD.
  • Der Handel wird über den Interbankenmarkt durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen dezentralen Verbund von Banken.
  • Der Forex-Markt ist einer der wenigen Märkte, die 24/7 geöffnet sind.
  • Im Forex-Trading werden Pips getradet, also die kleinste Einheit, um die ein Devisenpaar steigen oder fallen kann.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Mit Forex-Trading wird im Privatsektor viel Betrug betrieben. Sei in diesem Umfeld besonders vorsichtig, auf welcher Plattform du dich anmeldest, wo du Coaching buchst oder welchen Whatsapp/Telegram-Gruppen ("Forex Signale") du folgst.
  • Viele Broker bieten zwar Forex-Trading an, jedoch handelt es sich dabei um Forex-CFDs, welche nicht am oben beschriebenen Interbankenmarkt teilnehmen. Einer der wenigen "echten" Forex-Broker ist beispielsweise XTB.
  • Übe im jeweiligen Demokonto des Forex-Brokers den Handel, bevor du echtes Geld einsetzt.
  • Sieh dir eine Auswahl an regulierten Forex Brokern an.

🤖 Robo-Advisor

Der Infoteil

  • Robo-Advisor sind nicht zu verwechseln mit Trading-Robotern. Obwohl es im Prinzip das gleiche ist (Algorithmen), investieren Robo-Advisor langfristig. Trading-Roboter dagegen kurzfristig.
  • Ein Vorteil von Robo Advisorn ist, dass es auch hier keine an der Börse unvorteilhaften Emotionen beim Investieren gibt. Die Anbieter arbeiten mit Algorithmen, welche rein datenbasierte Entscheidungen treffen.
  • Die meisten Robo Advisor investieren in weniger volatile Produkte wie ETFs, welche wiederum aus Aktien oder Anleihen bestehen. Seltener findet man beispielsweise Rohstoffe oder andere Assets.
  • Wie bei ETFs, sollte auch bei Robo Advisorn ein längerer Analagehorizont von über 10 Jahren zur Verfügung stehen. Je nach Wirtschaftslage lassen sich aber auch in kürzeren Zeiträumen gute Renditen erzielen.
  • Ob Robo Advisor auch langfristig besser als die schlichte Investition in einen ETF abschneiden, wird die Zeit zeigen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Nach Auswahl der Risikostufe erledigen Robo Advisor den Rest. Bei den meisten Anbietern kann man zwischen drei Stufen, zum Beispiel defensiv, ausgewogen und offensiv wählen. Je nachdem, sind unterschiedliche Renditen und niedrigeres oder höheres Risiko zu erwarten.
  • Sieh dir unseren Robo Advisor-Vergleich an, um einen passenden Anbieter zu finden.
  • Die Gebühren bewegen sich im Schnitt um 1% herum pro Jahr.

🏧 Girokonto

Der Infoteil

  • Ein Girokonto, ist das Konto, welches du für deine täglichen oder wiederkehrenden Zahlungen nutzen kannst. Ebenso wird dein Gehalt meist auf das Girokonto überwiesen.
  • Die kostenlose Kredikarte, die du oft zu einem Girokonto dazu bekommst, ist meistens keine Kreditkarte, sondern eine Debitkarte. Diese hat im Grunde keine Nachteile, bietet aber keine Kredit-Funktion. Das bedeutet, du kannst nur so viel ausgeben, wie du auf deinem Bankonto zur Verfügung hast.
  • Die meisten Girokonten kannst du mittlerweile mit den beliebten Google Pay und Apple Pay-Apps verknüpfen und so mit deinem Smartphone bezahlen.

Der Praxisteil

  • Viele Banken gehen mittlerweile wieder dazu über, Kontoführungsgebühren zu verrechnen. Kostenlose Konten gibt es überwiegend bei Online Banken sowie Fintechs.
  • Sieh dir unseren Girokonto-Vergleich an, um ein passendes Konto für dich zu finden.

💳 Kreditkarte

Der Infoteil

  • Kreditkarten werden auch in Europa immer beliebter. Bei Zahlung in ausländischen Online Shops ist eine Kreditarte fast unverzichtbar.
  • Kreditkarten bieten innerhalb des Rahmens einen meist zinsfreien Kredit, welcher innerhalb von meistens 30 Tagen zurückgezahlt werden muss. Nach Ablauf der Rückzahlungsfrist sind Kreditkarten-Kredite allerdings teurer als gewöhnliche Kredite bei der Bank.
  • Sogenannte "Debitkarten" haben im Grunde exakt die gleichen Fähigkeiten wie eine "echte" Kreditkarte, jedoch kann damit kein Kredit aufgenommen werden. Debitkarten sind die Art von Karten, welch es oft kostenlos zu einem Konto dazu gibt.
  • In manchen Fällen werden nur Kreditkarten, jedoch keine Debitkarten angenommen. Das passiert aber in der Regel nicht besonders oft.
  • Kreditkarten sind schon lange nicht mehr auf die Zahlungs- bzw. Kredit-Funktion beschränkt. Die Herausgeber als auch die Banken inkludieren meistens auch eine Reiseversicherung, diverse Boni, Vergünstigungen, Cashback und andere Vorteile.
  • Auch wenn die Annahmestellen von Mastercard und Visa so gut wie gleich sind, gibt es trotzdem eine leichte Tendenz zu Visa. Aber auch mit Mastercard wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Probleme haben, was die Akzeptanz betrifft.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Kreditkartenvergleich an, um eine Kreditkarte zu finden.
  • Kostenlose Kreditkarten sind zwar oft verlockend, bieten aber beispielsweise weniger sonstige Vorteile und bei Rückbuchungen sind die ausgebenden Banken meist weniger kundenfreundlich.
  • Lass' dich durch das zusätzlich verfügbare Geld nicht zu unnötigen Konsumausgaben verleiten. Vergiss nicht, dass du Kreditkartenkredite in 30 Tagen wieder zurückzahlen musst!
  • Du musst die Kredit-Funktion einer Kreditkarte nicht nutzen. Wenn du mit deiner Kreditkarte nur so viel bezahlst, wie du auf dem Konto hast, gerätst du nicht in Gefahr, hohe Zinsen zahlen zu müssen.

📄 Anleihen 

Der Infoteil

  • Anleihen (auch "Renten", im englischen "Bonds genannt) sind festverzinsliche Wertpapiere und werden von Staaten, Banken oder auch Unternehmen ausgegeben.
  • Ein Staat kann durch die Ausgabe von Staatsanleihen Kredite bei der Bevölkerung aufnehmen.
  • Anleihen, im speziellen Staatsanleihen, gelten gemeinhin als relativ sicher. Das bedeutet, dass das Ausfallsrisiko in den meisten Fällen nicht besonders hoch ist.
  • Was allerdings auch nicht hoch ist, sind die Renditen. In der Regel bewegen sich Anleihen um die 2% herum, was gerade mal der Inflationsrate entspricht. Natürlich gibt es auch Anleihen, welche darunter oder darüber liegen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Aufgrund der geringen Rendite, eignen sich Anleihen oft nur zur Kaufkrafterhaltung des eigenen Kapitals. Um mehr verdienen zu können, sind risikoreichere Investionen wie zum Beispiel ETFs nötig.
  • Sieh dir hier an, welche Broker den Handel von Anleihen bieten.

💶 Kredit

Der Infoteil

  • Kredite sollten nicht für unwichtge Konsumgüter aufgenommen werden. Durch die Zinsen wird das gekaufte am Ende meistens sehr viel teurer, als wenn du darauf gespart hättest.
  • Ein Kredit kann auch psychisch belastend sein. Überlege dir daher gut, ob du Schulden auf dich nehmen möchtest.
  • Wenn du bereits einen laufenden Kredit hast, kann es sinnvoll sein, diesen zu einer anderen Bank mit niedrigeren Zinsen umzuschichten.
  • Die Zinsen für einen Kredit hängen vom Verwendungszweck, der Laufzeit und der Höhe ab. Der effektive Jahreszins kann von 0,5% bis 20% und manchmal auch darüber hinaus reichen.
  • Kreditzinsen sind das, wodurch sich Banken (unter anderem) finanzieren. Die Höhe der Zinsen wird dabei maßgeblich von der EZB (Europäische Zentralbank) gesteuert. Je nach Wirtschaftslage sind Kredite also immer unterschiedlich teuer.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Mache einen Kreditvergleich, um günstige Konditionen zu finden.
  • Der wichtigste Faktor ist immer der "effektive Jahreszins" oder auch "Effektivzinssatz". Dieser Satz muss alle Kosten beinhalten, die mit der Aufnahme des Kredits zusammenhängen. Es ist der Satz, der Kredite erst vergleichbar macht.
  • Es gibt im Internet eine endlose Menge an Kreditangeboten. Manche davon nutzen die finanzielle Notlage und Verzweiflung vieler Menschen aus. Gehe zu deiner Sicherheit nicht auf Angebote ein, die du in Kleinanziegen siehst, oder bei denen du per WhatsApp, Telegram oder Social Media kontaktiert wirst. Diese Anbieter sind meistens unseriös und erfüllen die rechtlichen Vorgaben nicht.

👨‍💻 Online Broker

Der Infoteil

  • Da du Finanzprodukte wie zum Beispiel Aktien nicht direkt an der Börse kaufen kannst, benötigt es eine Zwischenstelle, welche in deinem Auftrag handelt. Das ist der sogenannte "Broker".
  • Achte darauf, dass der Broker seinen Sitz in der Europäischen Union hat. So ist eine Regulierung sichergestellt und bei rechtlichen Streitigkeiten hast du bessere Karten.
  • Ganz besondere Vorsicht ist bei Plattformen geboten, welche ihren Sitz auf folgenden Inseln haben: Malediven, Britischen Jungferninseln, Dominikanische Republik, Sankt Vincent und die Grenadinen und Marshallinseln.
  • Sei vorsichtig, wenn es um "automatisches Bot-Trading" in Zusammenhang mit Bitcoin oder Forex geht. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Betrug.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

Unsere Tipps

  • Als Multi-Asset-Broker (Investieren & Trading) für Einsteiger & Fortgeschrittene: eToro.
  • Für Aktien & ETFs: eToro (gebührenfreier Kauf & Verkauf, dafür weniger Börsen) oder Flatex (kostenpflichtiger Handel, dafür mehr Börsen).
  • Für Forex-Trading: XTB
  • Für CFDs: Plus500
  • Für Sparpläne, Anleihen, Fonds: Flatex oder Consorsbank
  • Für Futures: Degiro
  • Robo-Advisor: Quirion
  • Für Optionen: LYNX
  • Für Zertifikate: Consorsbank

🏛  Aktiendepot

Der Infoteil

  • Ein Aktiendepot wird typischerweise bei einem Online Broker oder direkt bei einer Bank eröffnet. Die im Depot enthaltenen Wertpapiere werden über diese Stellen auf deinen Auftrag hin ge- und verkauft.
  • Physische Aktien gehören zum Sondervermögen und sind somit nicht von einer möglichen Pleite der Bank oder des Brokers betroffen.
  • In der Regel fallen in Deutschland 25% Abgeltungssteuer auf den Gewinn an, wenn du Aktien aus deinem Depot verkaufst. Gewinne und Verluste von diversen Aktien kannst du gegenrechnen.
  • Hat der Broker oder die Bank ihren Sitz in Deutschland, werden Steuern meist für dich automatisch abgeführt. Bei Sitz im Ausland musst du dich selbstständig nach Ablauf eines Kalenderjahres um die Abfuhr der Steuer an das Finanzamt kümmern.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Wertpapierdepot-Vergleich an, um ein passendes Aktiendepot für dich zu finden.
  • Manche Broker bieten kommissionsfreien Aktienhandel an. Das bedeutet, dass du für Kauf und Verkauf keine Gebühren zahlst. Der Nachteil ist, dass es in solchen Fällen meist nur wenige Börsen zur Auswahl gibt. Exotischere Aktien lassen sich dort selten finden.
  • Wenn du noch Anfänger bist, kann es Sinn machen, ein Musterdepot zu eröffnen. Ein Musterdepot funktioniert genau wie ein echtes Depot, mit dem Unterschied, dass du den Aktienhandel üben kannst, ohne mit echtem Geld zu handeln.

💻 Online Geld verdienen

Der Infoteil

  • Online Geld zu verdienen ist beliebt, weil es in der Regel kleinere Einstiegshürden als viele klassische Geschäftsmodelle bietet.
  • Sei vorsichtig, wenn dir jemand verspricht, ein System gefunden zu haben, online schnell und einfach reich zu werden. Das ist in den allerseltensten Fällen möglich. Ein angebliches "System", welches Anfänger online schnell reich macht, ist meistens Abzocke.
  • Gerne wird auf das Ausfüllen von Online-Umfragen verwiesen. Auch wenn die Hürde hier extrem niedrig ist: der Stundenlohn ist bei so etwas meistens extrem niedrig und zahlt sich schlicht nicht aus.
  • Bedenke, dass es je nach eigenen Fähigkeiten und der Konkurrenzsituation einige Zeit dauern kann, bis du anfängst, Geld zu verdienen. Das können wenige Monate sein, aber auch Jahre.
  • Neben einem Vollzeit-Job ist es meist schwierig, etwas richtig Erfolgreiches auf die Beine zu stellen (aber nicht unmöglich!). In den meisten Fällen empfiehlt sich, Geld für 1-2 Jahre auf die Seite zu legen, um in dieser Anfangsphase nicht arbeiten zu müssen um sich voll auf die Selbständigkeit konzentrieren zu können.

Der Praxisteil

  • Überlege dir, wo du einen Wert für andere Menschen schaffen könntest. Bist du beispielsweise Experte in einem bestimmten Thema? Kannst du vielleicht hilfreiche Tools progammieren? Konntest du eine wichtige Sache bei dir selbst lösen und kannst dieses Wissen nun weitergeben?
  • Typsische Möglichkeiten, online Geld zu verdienen sind: Kurse, E-Books, Affiliate Marketing, Trading, Blogs, Vlogs. Finde heraus, welche Transportation deiner Botschaft am besten zu dir passt.
  • Der nächste Schritt ist die Plattform: WO präsentierst du dein Produkt? Bei Informationen: Jegliches soziales Netzwerk wie zum Beispiel Instagram, TikTok oder Youtube. Oder auch auf einer eigenen Webseite. Wenn du im Bereich E-Commerce etwas machen möchtest, sieh dir beispielsweise Shopify, WooCommerce an.
  • Als nächstes solltest du dir Gedanken machen, wo deine Besucher herbekommst. Traffic-Kanäle können sein: Social Media (organisch), Werbeanzeigen oder auch Suchmaschinen. Es empfiehlt sich in der Regel, auf einen Kanal zu setzen und darin möglichst gut zu sein. Aufgrund der Komplexität der Algorithmen ist es kaum möglich, als Einzelperson oder kleines Team alle Kanäle gleich gut zu bespielen.

📃 Sparpläne

Der Infoteil

  • Sparpläne sind automatische, regelmäßige Investitionen in ein bestimmtes Asset. Das kann, je nach Broker und deiner Einstellung, monatlich, zwei-monatlich oder auch nur jedes Quartal passieren.
  • Sparpläne haben zwei große Vorteile: Einmal eingerichtet, wird automatisch in von dir ausgewählte Werte investiert. Das umgeht die oft hinderlichen Emotionen beim Investieren. Der zweite Vorteil ist der sogenannte "Cost-Average-Effekt", zu Deutsch: Durchschnittskostenpreis. Manchmal kaufst du somit niedrig, manchmal hoch. Im Schnitt bezahlst du also einen durchschnittlichen Preis.
  • Sparpläne sind vor allem bei ETFs beliebt, gibt es mittlerweile aber auch für Assets wie Bitcoin.
  • In der Regel ist man bereits ab € 50,- dabei.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Ein ETF-Sparplan kann zum Beispiel so aussehen: Monatlich mindestens € 100,- und über einen Zeitraum von 10 Jahren.
  • Die gewünschte, regelmäßige Investitionssumme kann über mehrere ETFs verteilt werden. So kannst du zum Beispiel den MSCI World (IE00B4L5Y983) mit dem etwas riskanteren MSCI Emerging Markets (IE00B0M63177) mischen.
  • Sparpläne, die in aktiv gemanagte Fonds investieren, sind ebenso möglich. Allerdings performen Fonds nur in wenigen Ausnahmen besser als ETFs.
  • Klicke hier, um dir eine Auswahl an Sparplan-Depots anzusehen. Beliebt für Sparpläne ist zum Beispiel Flatex oder Consorsbank

💵 Geld

Der Infoteil

  • Geld als neutrales Wertmedium erleichtert uns den Austausch von Waren und Dienstleistungen.
  • Was für viele aber neu ist, ist dass dieses Medium (zum Beispiel der "Euro") primär durch Vetrauen gedeckt ist. Seit der Abschaffungs des Goldstandards 1971 erhält das Geld, welches wir täglich benutzen seinen Wert großteils durch Vertrauen. Ein 20 Euro-Schein ist also nur 20 Euro wert, weil DU darauf vertraust, dass es 20 Euro wert ist und die Supermarktfiliale, bei der du dieses Geld ausgibst, darauf vertraut, dass der Schein 20 Euro wert ist. Strenggenommen handelt es sich natürlich um ein Vertrauen in die Kaufkraft der jeweiligen Münze oder des Geldscheines.
  • Staatliche Währungen, welche durch keinen Rohstoff gedeckt sind, werden "Fiat-Währungen" oder auch nur schlicht "Fiat" genannt.
  • Da es immer fortlaufenden Bedarf an neuem Geld gibt und Konsumenten sowie Unternehmen deshalb Kredite aufnehmen, wird die im Umlauf befindlicihe Geldmenge stetig erhöht. Deshalb unterliegen die meisten Währungen einer Inflation. Das bedeutet, dass sich die Geldmenge erhöht und die Währung dadurch an Wert verliert. Im schnitt um 2% pro Jahr. Du bekommst also für den selben Euro jedes Jahr um 2% weniger Waren oder Dienstleistungen.

Der Praxisteil

  • Geld NICHT anzulegen, führt zu grantiertem Verlust von ca. 2% jährlich. Wenn du beispielsweise € 20.000,- an Kapital auf deinem Konto hast, verliert dieses Kapital in 1 Jahr € 400,- an Kaufkraft. Um diesem Verlust entgegenzuwirken, sollte Geld angelegt werden.
  • Sieh dir unseren Artikel über Geldanlage an, um mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren, Geld zu investieren.

💰 Dividenden

Der Infoteil

  • Dividenden sind Gewinnbeteiligungen, welche von manchen Unternehmen als freiwillige Leistung an deren Aktionäre ausgeschüttet werden. Manche Unternehmen möchten Aktionäre so an die eigene Aktie binden.
  • Die wenigsten Unternehmen zahlen Dividende.
  • Die Ausschüttung erfolgt 1x jährlich, zum Dividendenstichtag, welcher meist um den Mai herum liegt.
  • Unternehmen sind nicht verpflichtet, Dividenden auszuschütten und können diese auch jederzeit senken, erhöhen oder ganz streichen.
  • Mit einem Kapital von € 100.000,-, welches in entsprechende Aktien investiert wird, kann mit einem ungefähren Ertrag von € 2.500,- pro Jahr gerechnet werden.
  • Die Risiken sind die gleichen wie bei "normalen" Aktien: Ein Unternehmen kann in Konkurs gehen und/oder aufhören, Dividende zu zahlen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Nicht jeder Broker ist geeignet! Sieh dir an, über welchen Online Broker du Dividenden beziehen kannst.
  • Gebühren für den Erhalt von Dividenden seitens des Brokers fallen in der Regel nicht an. Verzeinzelt kann es allerdings noch vorkommen.
  • Beispiele von Aktien mit Dividenden sind: 3M, AT&T, BMW, Novartis, Siemens, Coca Cola, SAP, Johnson & Johnson, Wacker Neuson.
  • Ab dem Freibetrag von € 800,- fällt Abgeltungssteuer an.
  • Mit genügend Kapital ist es möglich, auf eine reine Dividendenstrategie durch Dividendenaktien zu setzen. So kann ein Einkommensstrom geschaffen werden, ohne Aktien jemals verkaufen zu müssen. Dies ist allerdings Kapitalintensiv (> € 1.000.000,-), um davon leben zu können.

🛑 Betrug

Der Infoteil

  • Betrug in Zusammenhang mit Finanzen findet primär online sowie mit Finanzprodukten statt, wo zumindest theoretisch hohe Gewinne in kurzer Zeit möglich sind.
  • Besonders aufpassen solltest du bei Themen wie Trading, Forex, CFDs und Kryptowährungen wie Bitcoin.
  • Wenn ein Anbieter mit schnellen Gewinnen oder einer gewissen Rendite bzw. bestimmten Gewinnsummen wirbt, ist dies nicht nur verboten, sondern so gut wie immer Betrug.
  • Generell solltest du vorsichtig sein, wenn du bei einer Plattform das Gefühl hast, schnelle Gewinne erzielen zu können. Das ist ein Zeichen für Unseriosität.
  • Von allem, was mit automatischem Trading von Währungen oder Kryptowährungen zu tun hat, raten wir kategorisch ab. Uns ist kein seriöses und funktionierendes System in diesem Bereich bekannt.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Artikel über Trading Betrug an, um mehr über dieses Thema zu lernen.
  • Trade nur mit seriösen Online Brokern.
  • Nutze nach Möglichkeit immer PayPal oder Kreditkarte zur Einzahlung von Geld bei Handelsplattformen. Diese Zahlungsarten können meistens einfacher zurückgebucht werden als zum Beispiel Banküberweisung, Western Union, Paysafecard usw.
  • Halte Abstand oder sei zumindest besonders vorsichtig bei Plattformen mit Sitz auf Inseln bzw. generell allen Brokern mit Sitz außerhalb der EU.
  • Wenn dich eine Plattform auffordert, Steuern zu überweisen, handelt es sich immer um einen Trick, dir mehr Geld abzuknöpfen.

💼 Geschäftskonto

Der Infoteil

  • Alle Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Dazu gehört die GmbH, die AG und UG. Beim Einzelunternehmen, bei Freiberuflern aber auch GbR, OHG oder KG besteht keine Pflicht.
  • Auch wenn deine Rechtsform nicht zu einem Geschäftskonto verpflichtet ist, macht ein solches Konto trotzdem Sinn, da du sonst den Überblick verlierst, wenn sich private und geschäftliche Ausgaben und Einnahmen vermischen.
  • Kostenlos inkludiert sind meistens Debitkarten. Diese kannst du für Online-Zahlungen wie eine Kreditkarte nutzen, ohne jedoch die Kredit-Funktion an sich.
  • Viele Unternehmenskonten stellen mittlerweile Schnittstellen für diverse Buchhaltungsprogramme zur Verfügung, sodass du große Teile der Buchhaltung automatisieren kannst.

Der Praxisteil

  • Für manche Geschäftskonten benötigst du bereits ein Gewerbe, bei den meisten ist jedoch auch eine Anmeldung vor der Gründung möglich. Sieh dir den Geschäftskonto-Vergleich, um eine passende Bank zu finden.

🟨 Gold

Der Infoteil

  • Gold hat in unserer Welt seit Jahrtausenden einen besonderen Status und gilt als Wertspeicher. Lange Zeit waren viele der heutigen Währungen durch Gold gesichert. Dieser sogenannte "Goldstandard" wurde 1971 abgeschafft.
  • Obwohl Gold speziell in der Zeit zwischen 2000 und 2021 einen starken Anstieg verzeichnet hat, gilt Gold grundsätzlich als Versicherung gegen Inflation oder einfach Wertspeicher, weniger als Investment mit hohem Chance-Risiko-Verhältnis.
  • Trotz dessen, dass Gold so eine lange Tradition hat, kann man auch hier nie wissen, ob Gold auch noch in 100 Jahren den gleichen Status und somit noch immer eine gute Anlage sein wird.
  • Bitcoin wird manchmal als das digitale Pendant zu Gold angesehen. Wohlgemerkt ist es allerdings noch zu früh, um eine solche Aussage als absolut gesichert anzusehen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • In Gold kann auf mehreren Wegen investiert werden: Physisch, durch einen ETF oder als Derivat. Einer der bekanntesten Gold-ETFs ist der "iShares Gold Trust", den du unter der ISIN "US4642851053" finden kannst.
  • Physisches Gold, zum Beispiel in Form von Dukaten (Münzen), zu kaufen ist immer noch eine der beliebtesten Arten in Gold zu investieren. Im Falle einer Katastrophe ist physisches Gold auch von keiner Energieversorgung abhängig und ist somit tauschbar.
  • Bei größeren Mengen an Gold empfiehlt sich die Lagerung bei zum Beispiel einer Bank. Das kann allerdings mit hohen Kosten verbunden sein.

📈 Investieren

Der Infoteil

  • Beim Investieren spielt, im Gegensatz zum Trading, immer die langfristige Entwicklung eine Rolle. Daher sind in dem Fall fundamentale Werte besonders wichtig. Was kurzfristig passiert, spielt eine untergeordnete Rolle.
  • Beachte, dass es immer ein Risiko-Gewinnverhältnis gibt. Meistens gilt: Je höher der mögliche Gewinn, desto höher auch das Risiko. Oder anders ausgedrückt: Die Chance, das eingesetzte Kapital zu verlieren, ist umso höher, umso mehr Chance in dem jeweiligen Investment steckt.
  • Geld zu investieren kann dem Kaufkraftverlust des eigenen Kapitals vorbeugen. Durch die Inflation von ca. 2% jährlich, verliert das Geld am Konto konstant an Wert.
  • Eine normale, durchschnittliche Rendite beträgt ca. 6% pro Jahr. Alles darüber hinaus wird als "den Markt schlagen" bezeichnet. Die 6% sind dabei als Durchschnitt über eine längere Dauer von 10-15 Jahren zu sehen. Das bedeutet, dass man manchmal weit unter 6% oder vielleicht sogar im Minus ist, manchmal weit darüber.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Lies dir unseren Guide "Investieren für Anfänger durch.
  • Sieh dir unsere Investment-Kategorie an, um mehr zu lernen.
  • Der Marktdurchschnitt lässt sich in der Regel am einfachsten mit einem ETF erreichen. Lese dir dazu den Abschnitt über ETFs auf dieser Seite durch. Bitte bedenke aber auch, dass es naturgemäß keine absolute Garantie gibt.
  • Um den Markt zu schlagen und mehr Rendite zu machen, müsste man auf risikoreichere Optionen wie zum Aktien oder auch Kryptowährungen setzen. Investiere nicht blind, sondern versuche, jedes deiner Investments so gut wie möglich zu verstehen.
  • Dinge wie Bausparen, Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch zählen nicht wirklich als Investition, können durch die Zinsen aber zumindest meist die Inflation auffangen.
  • Merke: Das einzige, was an der Börse sicher ist, ist, dass nichts sicher ist. Aus diesem Grund ist Diversifikation (Risikostreuung) zu empfehlen. Da niemand in die Zukunft sehen kann, investierst du in verschiedene Produkte, wobei sich am Ende manche üblicherweise besser und manche schlechter entwickeln werden.
  • Sieh dir unseren Artikel über Geldanlage an.

🔀 Optionen  & Optionsscheine

Der Infoteil

  • Optionen und Optionsscheine geben dir das Recht, ein Asset zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dieses Recht erkaufst du dir mit einer Gebühr von zum Beispiel 0,5%. Du kannst dir mit einer Option beispielsweise das Recht sichern, eine bestimmte Aktie zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen. Wenn du darauf setzt, dass die Aktie in diesem Zeitraum steigt, kannst du so Gewinn erzielen, da du diese Aktie vertraglich zu einem günstigeren Preis einkaufen kannst. Das Gleiche passiert umgekehrt, wenn du auf fallende Kurse setzt.
  • Optionsscheine werden von Banken emittiert. Optionen dagegen von Börsen herausgegeben.
  • Dein "Gegenspieler" an der Börse ist ein anderer Trader oder ein Market Maker, der das jeweilige Gegenteil von dir macht.
  • Call Optionen sind Kaufoptionen. Put Optionen sind Verkaufsoptionen.
  • 1 Option bezieht sich immer auf 100 Stück des jeweiligen Assets
  • Du kannst entweder eine Call-Option (Wette auf steigenden Kurs) oder eine Put-Option (Wette auf fallende Kurse) kaufen. Dafür fällt eine Gebühr (Prämie) an.
  • Optionen werden, im Gegensatz zu Optionsscheinen, von der Börse herausgegeben. Optionsscheine von einer Bank.
  • Optionen sind im Gegensatz zu Optionsscheinen weitestgehend standardisiert (Stückzahl, Laufzeit, Bedingungen, ...)
  • Optionsscheine unterliegen dem Emittentenrisiko. Das bedeutet, dass deine Optionsscheine wertlos werden können, wenn die herausgebende Bank pleite geht. Das ist bei Optionen nicht der Fall.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Optionen und Optionsscheine werden über Online Broker gehandelt. Beachte, dass manche CFD-Broker ebenfalls Optionen anbieten, es sich dabei allerdings um Optionen-CFDs handelt. Echte Optionen gibt es zum Beispiel bei Comdirect oder LYNX.

👩⬅➡👨 P2P-Kredite

Der Infoteil

  • P2P-Kredite ermöglichen es, Kredite abseits von Banken aufzunehmen. Die Kredite werden dabei über P2P-Plattformen von Privatpersonen oder auch Unternehmen direkt an andere Privatpersonen oder Unternehmen weitergegeben.
  • Ganz ohne Bank geht es aber auch bei P2P nicht. Da die Kreditvergabe grundsätzlich eine Bankenlizenz vorsieht, gibt es auch bei P2P-Plattformen eine zwischengeschaltete Bank, welche die Ratenzahlungen überwacht.
  • Du kannst selbst Kredite vergeben und dabei an den Zinsen verdienen, welche bei P2P in der Regel höher sind als bei Banken.
  • Es gibt bei P2P-Krediten einen Primär- und einen Sekundärmarkt. Im Primärmarkt werden Kredite angefragt und direkt an Personen vergeben. Im Sekundärmarkt können laufende Kredite an interessierte Investoren verkauft werden. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn es Anlass zur Sorge gibt, dass ein oder mehrere Kreditnehmer ihre Kredite nicht zurückzahlen können.
  • P2P-Kredite stehen grundsätzlich allen zur Verfügung (Privatpersonen, Selbstständigen, Angestellten, Studenten, ...).
  • Der P2P-Markt ist stark im Steigen, was Statistiken zeigen.
  • Wenn du selbst als Kreditnehmer zahlungsunfähig wirst, muss mit Mahnungen oder Inkasso gerechnet werden, wie bei einem "echten" Bankenkredit.
  • Jeder Kreditnehmer wird in eine Risikostufe eingeteilt. Je nachdem sind die Zinsen niedriger oder höher.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Eine bekannte P2P-Plattform ist beispielsweise Auxmoney.
  • Wenn du selbst P2P-Kredite vergeben möchtest, beachte, dass das Risiko besteht, dass ein Kreditnehmer seinen Kredit möglicherweise nicht zurückzahlen kann. Trotzdem können P2P-Kredite ein guter Nebenverdienst mit attraktiver Rendite sein.

📉 Shorten

Der Infoteil

  • Durch Shorting (auch "Shorten" oder "Leerverkaufen") kann auf fallende Kurse gewettet werden. Das kann sinnvoll sein, wenn du glaubst, dass eine bestimmte Aktie, Kryptowährung oder ein anderes Asset sich in einem bestimmten Zeitraum schlecht entwickeln wird.
  • Leerverkauf ist in den USA sehr viel beliebter als in Europa. Das liegt allerdings auch an der Gesetzgebung hierzulande: in Deutschland ist ungedeckter Leerverkauf zum Beispiel verboten.
  • Du kannst entweder durch direktes Shorting oder per Derivat (zum Beispiel CFD) auf fallende Kurse setzen. Beides hat Vor- und Nachteile, welche du im Praxisteil erfährst.
  • Bei Aktien gilt: Auf fallende Kurse zu setzen ist grundsätzlich schwerer, als auf steigende Kurse zu setzen, da der Großteil aller Aktien steigt.
  • Shorten funktioniert so: Nehmen wir an, eine Aktie steht bei € 100,- pro Stück und du denkst, dass der Kurs in nächster Zeit auf € 60,- pro Stück fallen wird. Du leihst dir also nun beispielsweise 100 Stück dieser Aktie von deinem Broker gegen eine Leihgebühr und verkaufst diese am Markt. Der Broker hat diese Aktien von Investoren, welcher einer Aktienleihe zugestimmt haben. Wenn du nun recht hattest und der Kurs der Aktie fällt, kaufst du alle geliehenen Aktien (100 Stück) wieder zurück. Die Differenz abzüglich der Leihgebühr ist dein Gewinn.
  • Shorting ist nicht für Anfänger geeignet, da es auch empfindlich teuer werden kann, wenn du auf fallende Kurse setzt, die Kurse aber stattdessen steigen. So kann es sein, dass du die Wertpapiere zu einem sehr viel teureren Preis wieder zurückkaufen musst.
  • Sowohl direktes Shorten als auch über Derivate haben ein Ablaufdatum. Zu einem bestimmten Zeitpunkt musst du also liefern. Im ersteren Fall kann der Verleiher gar zu jedem Zeitpunkt, seine Aktien zurückfordern.
  • Alternativ kannst du übrigens auch auf der anderen Seite stehen: Du kannst DEINE eigenen Aktien im Depot verleihen und bekommst dafür Zinsen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Du kannst Aktien und andere Wertpapiere in Deutschland auf mehreren Wegen shorten: Per CFD, Optionsschein, Knock-Outs oder anderen Zertifikaten. Es ist strenggenommen allerdings kein "echter" (direkter) Leerverkauf, da es in diesen Fällen keine echten Assets gibt. Es ist schlicht eine Wette auf fallende Kurse per Derivat.
  • Shorting per Derivaten ist bei so gut wie allen Online Brokern möglich.
  • "Echtes" Shorting, bei dem echte Assets leerverkauft werden, ist bei Brokern wie zum Beispiel "Interactive Brokers" möglich.
  • Die Gebühr für die Leihe bewegt sich um 0,25% pro Jahr herum, ist aber natürlich je nach Asset individuell.
  • Echtes Shorting (bzw. direktes Shorting) ist in der Regel sehr viel günstiger als per Derivat.
  • Beachte, dass sich weder Derivate noch direktes Shorting für dich eignen, wenn du Anfänger bist.

👩👨‍🦳👨👩‍🦳 Social Trading

Der Infoteil

  • Unter Social Trading wird der gemeinschaftliche Handel von Wertpapieren verstanden. Es gibt dabei immer einen oder mehrere Trader, welche eine Strategie vorgeben und andere, die sich dafür entweder ein Zertifikat darauf kaufen können oder die Trades gleich 1:1 kopieren können. Welcher Weg möglich ist, hängt von der jeweiligen Social Trading-Plattform ab.
  • Meist wird in eine Mischung aus Aktien und ETFs investiert. Es gibt aber natürlich auch Portfolios, die exotischere Assets enthalten oder gänzlich auf Trading von zum Beispiel Kryptowährung, Devisen oder Rohstoffen ausgelegt sind.
  • Es handelt sich fast immer um Derivate, also Ableitungen der zugrundeliegenden Assets. Das bedeutet, dass bei Aktien zum Beispiele keine Dividenden ausgezahlt werden und es keine Stimmrechte gibt.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es gibt zwei bekannte Plattformen für Social Trading: Einerseits eToro, wo du anderen Tradern folgen und deren Trades in deinen eigenen Account kopieren kannst. Das Ganze wird deshalb auch "Copy Trading" genannt.
  • Die zweite bekannte Social-Trading-Plattform ist Wikifolio. Dabei handelt es sich im Endeffekt um Fonds welche von diversen Tradern rund um die Welt eröffnet werden und in die du investieren kannst. Da es sich aber nicht um Fonds im klassischen Sinn, sondern um Zertifikate handelt, kannst du Wikifolios bei fast jedem Online Broker kaufen, der Zertifikate anbietet.
  • Mit ausreichend Erfahrung kannst du bei allen Plattformen auch die Seiten wechseln und deine Strategie anderen zur Verfügung stellen und so an den Gebühren verdienen.

💵 Sparen

Der Infoteil

  • Angespartes Geld kann helfen, unvorhergesehene Ereignisse zu finanzieren.
  • Viel Geld versteckt sich in wiederkehrenden Zahlungen. Wenn deine Verträge sehr alt sind, gibt es mittlerweile möglicherweise eine günstigere Alternative.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Erstelle eine komplette Liste deiner Fixkosten bzw. laufenden, monatlichen und jährlichen Ausgaben in Excel oder Google Sheets. Hier sind ein paar Ideen: Miete, Strom, Auto, Versicherungen, Internet, Handytarif, Amazon Prime, Netflix, Fahrscheine, GEZ, Lebensmittel, Zigaretten, Kontogebühren beim Girokonto, Kreditzinsen, Kreditkarte, Heizung, ...
  • Teile die Liste nun in zwei Hälften. In der einen Hälfte sind Dinge, die unbedingt notwendig sind wie zum Beispiel Miete oder Strom. Die andere Liste enthält Dinge, die du einsparen kannst wie zum Beispiel das Netflix-Abo. Abos sind überhaupt ein Punkt, auf den du besonders achten solltest: Alles, was wiederkehrende Zahlungen sind, sollte entweder ganz gestrichen oder zumindest versucht werden zu senken.
  • Alles, worauf du verzichten kannst, kündigst du nun. Egal, wie klein oder groß der Betrag ist. Auch kleine Beträge belaufen sich mit der Zeit zu einer großen Summe. Bei den Dingen, die du nicht streichen kannst, wie zum Beispiel ein Bankkonto, suchst du nun im Internet nach günstigeren Alternativen.
  • Kredite sollten so schnell wie möglich abbezahlt werden, um Zinszahlungen zu sparen. Möglicherweise kannst du deinen Kredit auch zu einer anderen Bank mit günstigeren Zinsen übertragen.
  • Tipp: Viele Geräte verbrauchen im Stand-By-Modus weiterhin Strom. Das kann jährlich € 100,- und mehr ausmachen. Schalte die Geräte komplett ab, wenn du sie nicht benutzt bzw. kaufe eine Steckerleiste mit Schalter.
  • Das so eingesparte Geld kann durch die Inflation an Kaufkraft verlieren. Dem kann Tagesgeld oder auch Festgeld Abhilfe schaffen.

Erklärung für das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile für dich unterstützen und wir können im Gegenzug kostenlose Inhalte für dich produzieren.

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