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Pip

  • Ein Pip bezeichnet die kleinstmögliche Veränderung der letzten Kommastelle einer Währung.
  • Im Devisenhandel stellen Pips relevante Einheiten dar.
  • Pips kommen zum Einsatz, um einen Spread auszudrücken.
  • Spreads bezeichnen die Differenz zwischen dem Ankaufs- und Verkaufswert einer Währung.
  • Für die Berechnung eines Pips existiert eine unkomplizierte Formel.

Pips – eine Erklärung der wichtigen Einheit

Hinter einem Pip verbirgt sich eine wesentliche Einheit auf dem Devisenmarkt. Das Kürzel steht für „percentage in point“ oder „price interest point“. Hierbei handelt es sich um die kleinstmögliche Veränderung, die ein Währungskurs erfährt.

Bei den Hauptwährungen entspricht ein Pip der Veränderung der vierten Nachkommastelle um eine Einheit.

Verändert sich der Kurs des US-Dollars von 1,2897 auf 1,2896 Dollar, entspricht dieser Kursrückgang einem Pip.

Notiert ein Broker bei einer Devise drei Kommastellen, steht ein Pip für die Veränderung der dritten Nachkommastelle um eine Einheit. Auf dem Markt drücken Pips den Spread aus. Auf diese Weise wissen die Trader, wie hoch die Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs ausfällt.

Des Weiteren drücken Pips die möglichen Gewinne, die Anlegern beim Forexhandel winken, aus. Bei Spreads profitieren die Nutzer von wenigen Pips. Im Hinblick auf die Gewinne sieht das anders aus. Hier erweisen sich viele Pips als vorteilhaft.

Pips umrechnen – wie geht das?

Ein Pip stellt keine feste Größe dar. Um Erfolge beim Handel mit Devisen zu verzeichnen, spielt die Berechnung der Pips eine wesentliche Rolle. Zu dem Zweck existiert eine einfache Formel.

Um den Wert eines Pips in Erfahrung zu bringen, teilst du den Pip als Dezimalzahl durch den Marktpreis der jeweiligen Währung.

Wenn das Währungspaar USD/EUR beispielsweise mit einem Preis von 1,2908 einhergeht, ergibt sich die Rechnung:
0,0001∶ 1,2908 = 0,0000774713 US-Dollar

Die Währungseinheit eines Pips bezieht sich auf die erstgenannte Devise.

Ein Pip stellt bei der Wahl eines Brokers ein wichtiges Vergleichskriterium dar

Um in den Währungshandel einzusteigen, benötigen Trader einen Börsenmakler. Du wendest dich an deine Bank oder einen Broker im Internet. Günstige Anbieter findest du, indem du auf folgende Kernpunkte achtest:

  • die Kommission,
  • die Kontoführungsgebühr,
  • die Übernachtkosten sowie
  • die Transaktionskosten.

Um die Handelskosten, die bei der Eröffnung einer Forex-Position entstehen, anzugeben, kommen die Pips zum Einsatz. Sie ermöglichen einen Vergleich des Spreads für einen Basiswert bei mehreren Online-Börsenmaklern.

Zahlreiche Broker werben mit einem minimalen Spread für bestimmte Basiswerte. Vorwiegend bei den Majors, den Devisenpaaren aus Hauptwährungen, beginnt der Spread teilweise bei 0,1 Pip.

Im Normalfall bieten die Broker den minimalen Spread zur Haupthandelszeit an. Eröffnen die Anleger zu anderen Zeitpunkten Positionen, erhöhen sich die Kosten. Dementsprechend ergibt es Sinn, dem durchschnittlichen Spread eines Währungspaars Aufmerksamkeit zu schenken.