Regulierte CFD-Broker mit Top-Konditionen

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CFD-Broker
Warum ist "nur" ein maximaler Hebel von 1:30 möglich? Es gibt in der EU Beschränkungen, was den Hebel beim Einsatz von CFDs für Privatkunden betrifft. Für jedes Asset wurde eine Obergrenze festgelegt. Manche Broker bieten höhere Hebel, diese haben dann allerdings keine Lizenz und sind nicht in der EU beaufsichtigt. Wir raten aufgrund des Sicherheitsrisikos von solchen CFD-Brokern ab!
Empfehlung

  1. Kryptowährungen
  2. Aktien
  3. Devisen
  4. ETFs / Indizes
  5. Rohstoffe
  6. Optionen
  7. Öl
  8. Gold
  9. Silber
  10. Kupfer
  11. Platin
  12. Weizen
  13. Kakao
  14. Mais
  15. Benzin
  16. Zucker
  17. Baumwolle
  1. Mindesteinzahlung: € 200,-
  2. Gebühren: Nur Spread
  3. Hebel max. 1:30
  4. Browser, App
  5. Seriös
  6. Beliebt
  7. Niedrige Gebühren
  8. Großes Handelsangebot

Broker-Empfehlung „Wer ausschließlich CFDs traden möchte, ist bei Plus500 aufgrund des großen Handelsangebots und der vergleichsweise günstigen Preisstruktur gut aufgehoben!“

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SOFORT
Banküberweisung (SEPA)
Rohstoffe
74,6 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

  1. Kryptowährungen
  2. Aktien
  3. Devisen
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  6. Öl
  7. Gold
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  9. Kupfer
  10. Platin
  11. Weizen
  12. Kakao
  13. Zucker
  14. Baumwolle
  1. Einsteigerfreundlich
  2. € 50,- Mindesteinzahlung
  3. Bitcoin für 0,5%
  4. Hebel max. 1:30
  5. Browser, App
  6. Seriös
  7. Beliebt
  8. Gebührenfreie Aktien & ETFs
  9. Großes Handelsangebot

Broker-Empfehlung „Die einfach zu bedienende Trading-Oberfläche macht es auch Anfängern leicht, den Handel von Krypto, Forex und vielen anderen Produkten zu erlernen. Interessant dürften für viele die kostenlosen Aktien & ETFs sein.“

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Rohstoffe
66 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

  1. Kryptowährungen
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  8. Silber
  9. Kupfer
  10. Platin
  11. Weizen
  12. Kaffee
  13. Kakao
  14. Zucker
  15. Mais
  16. Baumwolle
  1. Keine Mindesteinzahlung
  2. Spreads ab 0,1 Pips
  3. Hebel max. 1:30
  4. Browser, App, MT4
  5. Seriös
  6. Beliebt
  7. Standort in Deutschland

Broker-Empfehlung „XTB ist für viele die erste Wahl zum Forex-Trading beliebter Paare. Aber auch das Krypto-CFD-Angebot ist nicht zu unterschätzen. Besonders sicherheitsbewusste Trader schätzen die Niederlassung in Deutschland des Brokers.“

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Rohstoffe
79 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

  1. Kryptowährungen
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  10. Kupfer
  11. Platin
  12. Weizen
  13. Kaffee
  14. Kakao
  15. Zucker
  16. Mais
  17. Benzin
  18. Baumwolle
  1. Mindesteinzahlung: € 100,-
  2. Niedrige Spreads
  3. Hebel max. 1:30
  4. Browser, MT4, App
  5. Seriös

Broker-Empfehlung „AvaTrade ist ein solider CFD-Broker, der aber auch nichts wirklich Herausstechendes gegenüber anderen Brokern aus diesem Umfeld zu bieten hat..“

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79 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

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  10. Silber
  11. Kupfer
  12. Platin
  13. Weizen
  14. Kaffee
  15. Kakao
  16. Zucker
  17. Mais
  18. Benzin
  19. Baumwolle
  1. € 100,- Mindesteinzahlung
  2. Niedrige Spreads
  3. Hebel max. 1:30
  4. Browser, MT4, MT5
  5. Seriös

Broker-Empfehlung „Markets war hierzulande bisher recht unbekannt, prescht allerdings unter dem Namen "MarketsX" aktuell in den Markt. Wir bleiben gespannt, wie sich der Broker entwickelt!“

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73,9 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

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  10. Platin
  11. Weizen
  12. Kaffee
  13. Kakao
  14. Zucker
  15. Mais
  16. Benzin
  17. Baumwolle
  1. Keine Mindesteinlage
  2. Spread ab 0,3 Pips
  3. Hebel max. 1:30
  4. Browser, MT4, App
  5. Seriös

Broker-Empfehlung „CMCMarkets konnte in Deutschland bisher noch nciht den großen Wurf landen, ist aber ein durchaus solider Broker!“

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79 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.
Erklärung für das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile für dich unterstützen und wir können im Gegenzug kostenlose Inhalte für dich produzieren.

Das Wichtigste in Kürze:

  • CFD-Broker gibt es im In- und Ausland. Sie unterliegen unterschiedlichen Einlagensicherungen.
  • Der Broker darf die Margin, also Deine Sicherheitsleistung sowie Gebühren und Glattstellungsregelungen im Rahmen der gesetzlichen Bedingungen frei bestimmen.
  • Transaktionsgebühren, Kommissionsgebühren oder Provisionen können Deine Margin deutlich schmälern und den Gewinn reduzieren.
  • In Deutschland muss der Broker auf Gewinne Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abführen. Vorsicht bei ausländischen Brokern.
  • Broker sollten kostenfreie Demo- oder Musterkonten, Schulungen, Videos, Webinare und Beratungsmöglichkeiten anbieten.

Worauf du als CFD-Trader bei der Auswahl besonders achten solltest

Einen Broker suchen sich viele Trader in erster Linie nach den Kosten aus. Ein wichtiger Faktor, der jedoch im CFD-Trading nicht ausreicht. Aufgrund des scheinbar einfachen, tatsächlich jedoch komplexen Produktes, und der Vielzahl an ausländischen Brokern, solltest Du vorab gut vergleichen. Zwar sind die meisten Anbieter seriös und empfehlenswert, dennoch tummeln sich auch auf dem CFD-Markt immer wieder schwarze Schafe.

Falsche Versprechungen von sicheren Gewinnchancen, ohne auf die Risiken aufmerksam zu machen, gehören häufig dazu. Auch überzogene Wechselkurse sind ein gern angewandtes Mittel, um den Kunden um seine Gewinne zu bringen. Auszahlungen werden zudem verzögert und durch die Anforderung immer wieder neuer Dokumente geblockt.

Um solchen Brokern entgegenzusteuern, hat sich die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) auf Maßnahmen verständigt. Diese wurden 2019 von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) im Rahmen einer Allgemeinverfügung übernommen. Achte bei der Auswahl des Brokers auf diese Vorgaben:

  • Risikowarnung: Seit 01.08.2018 ist eine Risikowarnung Pflichtangabe der Broker. Die ESMA verlangt eine „Anbieterspezifische Risikowarnung auf dauerhaftem Datenträger und Website“.
  • Initial-Margin-Schutz: Der Hebel wurde je nach Produktgruppe auf maximal 30:1 beschränkt. Dadurch erhöht sich die Margin, die der Anleger als Sicherheitsleistung hinterlegen muss. Diese Hürde dient als Anlegerschutz.
  • Margin-Glattstellungsschutz: Diese Position legt fest, wann ein Konto geschlossen werden muss. Die Margin darf insgesamt nicht geringer als 50 % sein. Ist auf dem Konto nur noch weniger als die Hälfte der Margin für alle derzeit geöffneten CFDs vorhanden, müssen die Positionen geschlossen werden.
  • Negativsaldoschutz: Dieses Verbot besagt, dass Anleger nicht mehr Geld verlieren dürfen, als sie auf ihrem CFD-Konto eingezahlt haben. Damit wird die Nachschusspflicht (Details siehe unten) untersagt.
  • Verbot monetärer und nicht monetärer Vorteile: Auch die Vermarktungsaktivitäten wurden beschränkt. Kleinanleger dürfen nicht mit Startguthaben, Rabatten, Boni oder anderen Anreizen in CFDs gelockt werden.

Einlagensicherung und Steuer

Da viele Broker ihren Hauptsitz im Ausland haben, ist die Einlagensicherung meist nicht zwingend und wird eher flexibel gehandhabt. Informiere Dich rechtzeitig über die Einlagensicherung, um im Fall der Insolvenz Deines Brokers oder der kontoführenden Bank Guthaben und noch nicht ausgezahlte Gewinne nicht an die Insolvenzmasse zu verlieren. Wichtige Tipps zur Einlagensicherung findest Du weiter unten.

In Deutschland fällt auf Gewinne die Abgeltungssteuer an. Diese muss der Broker bzw. das CFD-kontoführende Institut inklusive Zinsabschlagsteuer und ggf. Kirchensteuer abführen. Informiere Dich, ob Dein Broker diese Aufgaben übernimmt. Insbesondere bei ausländischen Brokern solltest Du vorab einen Steuerberater um Rat fragen.

Tipps der Regulierungsbehörden

Wirf vor Kontoeröffnung einen Blick auf die Websites der zuständigen Regulierungsbehörden. Diese veröffentlichen Mitteilungen zum Lizenzentzug oder zu betrügerisch verwendeten Registrierungsnummern eines Brokers.

CFD-Broker in Kurzvorstellung

Flatex

  • Der deutsche Online-Broker Flatex gehört zur Flatex Bank AG, wo auch die Konten der Kunden geführt werden. CFD-Market-Maker ist die Bank Société Générale.
  • Die Einlagen sind bei der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgesichert.
  • Das Handelsangebot findet ohne Beratung und Filialen statt.
  • Kostenfrei gehandelt werden Index-, Rohstoff-, Zins- und Währungs-CFDs.
  • Statt eines volumenabhängigen Entgeltes wird ein Festpreis („flat-fee“) erhoben.
  • Kostenlose CFD-Handelsplattform inklusive professionellen Chart-Tools und Realtime-Kursen.

Admiral Markets

  • Admiral Markets mit Sitz auf Zypern ist spezialisiert auf Trading mit CFDs auf Indizes, Metalle, Energien, Aktien, Anleihen und Kryptowährungen.
  • Kundengelder werden bei einer EFA-regulierten Kreditanstalt aufbewahrt und nach britischem Insolvenzrecht geschützt.
  • Admiral Markets bietet den CFD-Handel mithilfe einer stabilen Handelsplattform inkl. professioneller Tools an.
  • Zusätzlich werden umfangreiche Schulungen und Support angeboten.

CMC Markets

  • Der Online-Broker hat in Groß Britannien/London seinen Hauptsitz. Es gilt die EU-Regulierung durch die FCA (Financial Conduct Authority). Zudem gibt es eine Zweigstelle in Deutschland/Frankfurt am Main, diese ist bei der BaFin gelistet.
  • Angebot von CFDs zu 5500 Basiswerten wie Indizes, Rohstoffe, Währungen, Staatsanleihen und Aktien.
  • Risiken können kundenfreundlich durch Funktionen wie Take Proit, Trailing Stop Loss, Stop Loss und Stop Buy reduziert werden.
  • Weiterbildungsangebot: Seminare, Webinare, Videos etc.
  • Benutzerfreundliche Handelsplattform inkl. professioneller Tools.
  • Werktägliche Beratung per E-Mail, Chat oder Telefon.

Comdirect

  • Der deutsche Broker ist ein Angebot der Comdirect Bank AG, wo auch die Konten geführt werden.
  • Er bietet kostenlose Depotführung für 3 Jahre inklusive Beratung 24/7: telefonisch, per Mail oder per Live-Chat.
  • Dazu kommen kostenlose Realtime-Kurse und ein CFD-Demokonto sowie umfangreiche Schulungen.
  • Die Einlagensicherung erfolgt über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB).

Häufige Fragen & Antworten zu CFD-Brokern:

Was ist ein CFD?

CFD steht für Contract For Difference (Differenzkontrakt). Wer einen CFD kauft, erwirbt keine Unternehmensanteile, sondern eine Forderung. Der Wert eines CFD leitet sich dabei von seinem Basiswert ab. Basiswerte können u. a. Aktien, Rohstoffe, Indizes, Futures, Währungen oder Anleihen sein. Der Erfolg des CFD ist abhängig von Anstieg oder Verfall des Basisprodukts:

  • Setzt Du auf steigende Kurse, steht Dir bei Kursanstieg die Differenz des Kurswertes zu.
  • Fällt der Kurs, während Du auf steigende Kurse gesetzt hast, bist Du Deinem Broker die Differenz zum Ausgangskurs schuldig.
  • Das Gleiche gilt im umgekehrten Fall.

CFDs sind hoch spekulative gehebelte Produkte, die bereits mit geringem Einsatz erhebliche Gewinne erzeugen können. Allerdings können sie genauso schnell zu deutlichen Verlusten führen. Sie werden meist außerbörslich gehandelt. Deine Order wird direkt vom Handelspartner, dem Broker, abgewickelt. Daher solltest Du Dich über das Unternehmen vorab umfassend informieren.

Gut zu wissen: Die Verluste sind inzwischen auf das Guthaben auf dem CFD-Konto begrenzt.

Berücksichtige auch die Kosten und Gebühren. Laufzeiten kennen CFDs mit Ausnahme von Future-CFDs beispielsweise nicht. Theoretisch kannst Du Positionen also unbeschränkt halten. Verlustreich können jedoch die Finanzierungskosten sein, die für Overnight-Positionen erhoben werden. Zudem werden viele Transaktionen mit einer Kommissionsgebühr belegt.

Wie funktioniert der Handel mit CFD-Derivaten?

Der Kauf eines CFD ist unkompliziert und mit begrenzten finanziellen Mitteln zu realisieren:

  • Du suchst Dir den Basiswert aus, auf den Du einen CFD erwerben willst.
  • Du hinterlegst die Margin, auch Security Margin genannt, eine Sicherheitsleistung, die sich am Basiswert orientiert. Diese beträgt nur einen Bruchteil des Aktienkurses, der Rest wird vom CFD-Anbieter übernommen. Der Anteil des Brokers ist also Fremdkapital, d. h. es handelt sich um Deine Schulden.
  • Du entscheidest Dich, ob Du auf short oder long gehen willst. Als Short-Handelspositionen bezeichnet man die Spekulation auf fallende Kurse, als Long-Handelspositionen, die Spekulation auf steigende Kurse.

Hast Du richtig spekuliert, kannst Du den CFD später zum höheren Kurs wieder an denselben Broker verkaufen. Bist Du Short gegangen, während der Kurs gestiegen ist, verlierst Du Geld. Umgekehrt verhält es sich, wenn Du auf fallende Kurse gesetzt hast und diese wie gewünscht eintreten. Bist Du bei einem Basiswert mit fallendem Kurs jedoch auf Long gegangen, verlierst Du Geld.

Maßgeblich ist dabei die Hebelwirkung. Diese errechnet sich aus der erforderlichen Sicherheitsleistung, der Margin: Hebel = (100/Margin in %). Je höher der Hebel, desto stärker wirken sich die Kursänderungen aus.

Beispiel:

Du investierst 600 EUR in eine Aktie. Als Margin musst Du 3 % leisten. Der Hebel beträgt nun 100/3=33,33. Nun multiplizierst Du die eingesetzten 600 EUR mit dem Hebel von 33,33 und kommst zu rund 20.000 EUR.

Fazit: Du hast mit geringem Einsatz also eine Hebelwirkung erzielt, als hättest Du Aktien in dieser Größenordnung gekauft.

Steigt der Kurs des Basiswertes, also der Aktie, auf die Du den CFD gekauft hast, nun um 5 %, hast Du einen Kursgewinn vor Steuern und Gebühren von 1.000 EUR gemacht.

Vorsicht Verluste!

Wenn Du jetzt schon nach einem passenden CFD suchst, schau Dir erst noch an, was passiert, wenn in unserem Beispiel der Aktienkurs um 5 % fällt.

In diesem Fall machst Du einen Verlust von 1.000 EUR und Dein Portfolio würde von 20.000 EUR auf 19.000 EUR fallen. Damit aber noch nicht genug, denn Dein CFD verliert ebenfalls 1.000 EUR, da er sich analog seinem Basiswert verhält.

Du hast als Margin jedoch keine 1.000 EUR eingesetzt und schuldest dem Broker nun Geld. Er fordert Dich womöglich auf, die Sicherheitsleistung aufzustocken, Margin Call genannt. Du bist in der Nachschusspflicht. Diese ist in Deutschland zwar nicht mehr zulässig, wird jedoch von ausländischen Brokern häufig noch praktiziert. In jedem Fall wird Deine Position geschlossen.

Fazit: Du verlierst im Worst Case nicht nur Deine Investition von 600 EUR, sondern kannst Dich je nach Hebel hoch verschulden. Als deutscher Anleger musst Du zwar gemäß BaFin keinen Nachschuss leisten, um jedoch Ärger mit dem Broker zu vermeiden, empfehlen wir nur Anbieter ohne Nachschusspflicht.

Ist der CFD-Handel seriös?

Die simple Kombination aus einem einfachen Finanzprodukt und einer starken Hebelwirkung ermöglicht attraktive Gewinne. Die Kehrseite der Medaille ist das Risiko, hohe Verluste zu erzielen. Um dieses Risiko nicht noch zu vergrößern, solltest Du potenzielle Broker unter die Lupe nehmen und vergleichen. Denn Dein Vertragspartner legt als CFD-Broker auch Margin, Nachschusspflichten, Gebühren etc. fest.

Wichtig ist, dass der CFD-Handel zwar außerhalb der Börse stattfindet, trotzdem nicht unkontrolliert ist. Das BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen) und die ESMA (European Securities and Markets Authority) kontrollieren den CFD-Handel aufgrund hoher Gewinn- und Verlustchancen aufmerksam. Britische Anbieter wie CMC Markets werden zudem von der dortigen FCA (Financial Conduct Authority) kontrolliert.

Gibt es eine Nachschusspflicht?

Nein, in Deutschland ist die Nachschusspflicht seit 2017 aufgrund der Allgemeinverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen vom 08.05.2017 verboten. Das nun als Negativsaldoschutz bezeichnete Verbot der Nachschusspflicht gewährleistet, dass die höchstmöglichen Verluste der Anleger aus ihren CFD-Investitionen inklusive aller damit verbundenen Kosten begrenzt bleibt. Die Maximalgrenze ist der Gesamtbetrag aller Gelder auf dem CFD-Handelskonto des Traders.

Der Negativsaldoschutz konzentriert sich also nicht auf die einzelne CFD-Position und die jeweils dafür eingezahlte Margin, sondern auf das komplette CFD-Konto des Privatanlegers. Miteinberechnet werden dabei auch Nettogewinne, die der Broker seinem Trader aus geschlossenen CFDs noch zu überweisen hat. Darüber hinaus dürfen den Trader im Rahmen seiner CFD-Aktivitäten keine Verbindlichkeiten entstehen.

Tipp: Deutsche Anleger müssen keinen Nachschuss mehr leisten. Ausländische Broker verlangen diese jedoch oft weiterhin. Wir empfehlen daher nur Anbieter ohne Nachschusspflicht in deren Bedingungen.

Warum CFD-Broker mit hohem Hebel keine gute Idee sind

CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Hebel von 500:1 versprachen in den letzten Jahren sensationelle Gewinne. Mancher Anleger trauerte daher nach den Einschränkungen von ESMA und BaFin um die Möglichkeit, sich seinen Broker nach der Höhe des Hebels aussuchen zu können.

Dass sich die exorbitanten Gewinne ebenso schnell in dramatische Verluste wandeln können, wollten Trader und Broker nicht sehen. Dabei entwickelten sich bei großen Hebeln in kürzester Zeit Verluste, die das komplette Vermögen eines Traders betrafen. Ein Broker mit entsprechenden Vertragsbedingungen konnte den Margin Call einleiten und das CFD-Konto ohne Rücksicht auf gewinnträchtige Positionen glattstellen.

Wie weit der Verlust vor allem Kleinanleger trifft, zeigen einige weltweite Studien, die vor dem Eingreifen der ESMA zu diesem Thema durchgeführt wurden:

  • Die norwegische Behörde Finanstilsynet stellte fest, dass 82 % der Kleinanleger Geld in CFDs verloren. Der Verlust betrug dabei im Durchschnitt 29.000 EUR pro Trader.
  • Die französische Schlichtungstelle der Börsenaufsicht Fankreichs AMF erhob, dass in 2016 CFD-Trader durchschnittlich 15.207 EUR verloren.
  • Auch die italienische Kommission CONSOB erhob, dass in 2016 83 % der CFD-Anleger Geld verloren. Laut einer Umfrage in 2017 waren dies durchschnittlich 7.000 EUR.

Hohe Hebel steigern Transaktionskosten

Studien zeigten, dass mit einem hohen Hebel die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes stärker erhöht wird als die Chance auf einen attraktiven Gewinn. Dabei spielen auch die steigenden Transaktionskosten eine Rolle. Diese werden auf den Nominalwert des Geschäftes berechnet, was bedeutet, dass bei einem hohen Hebel auch die Transaktionsgebühren im Verhältnis zur investierten Summe steigen.

Diese Kosten werden von der Margin abgezogen, sodass der Anleger gezwungen ist, diese aufzustocken. Um die Kostenseite zu amortisieren, muss der Anleger mehr Gewinn machen als gedacht. Die Chancen, nach Abzug der Gebühren überhaupt einen Gewinn auszuweisen, sinken, während das Verlustrisiko steigt.

Reagiert ein Trader nicht schnell genug, um das Loch, das die Gebühren in seinem CFD-Konto hinterlassen, zu füllen, wird die Position glattgestellt. So hat der Kunde bereits mit dem Einstieg hohe Verluste zu verkraften, ohne tatsächlich im CFD-Handel aktiv gewesen zu sein.

In Deutschland zulässige Hebel

Der aktuell zulässige Hebel beträgt nach der Allgemeinverfügung bezüglich sog. Differenzgeschäfte ("Contracts for Difference / CFD") der BaFin vom 23.07.2019 maximal:

  • 30:1 Hauptwährungspaare
  • 20:1 Hauptindizes, Nebenwährungspaare, Gold
  • 10:1 Rohstoffe (außer Gold), Nebenindizes
  • 5:1 Aktien, Bund
  • 2:1 Kryptowährungen

Gibt es eine Einlagensicherung?

Nicht alle Broker gehören einer Sicherungseinrichtung für Kundengelder an. Hat der Anbieter sich einer solchen Institution angeschlossen, sind die Einlagen der Trader bis zu einer bestimmten Höhe abgesichert.

Etwas komplizierter ist die Situation, wenn ein Broker keine Banklizenz hat. Dann darf er keine Kundengelder annehmen. Stattdessen müssen diese getrennt vom Betriebsvermögen des Brokers bei Banken verwahrt werden. Besitzt der Broker eine Bankenlizenz, darf er die Kundengelder selbst verwalten und die gesetzliche Einlagensicherung nutzen. Diese beträgt laut EU-Richtlinie bis zu 100.000 EUR Guthaben pro Kunde ohne Selbstbehalt.

Nicht gutgeschriebene Gewinne fließen in die Insolvenzmasse

Diese Einlagensicherung der EU stellt jedoch noch keinen zwingenden Anspruch gegen einen Staat dar, auch wenn dieser insolvent werden soll. Die Einlagensicherung deckt auch offene Forderungen der Trader gegen ihren Broker nicht ab. Wurden Gewinne beispielsweise noch nicht überwiesen, fließen diese statt auf das Kundenkonto in die Insolvenzmasse ein.

Gut zu wissen: In Deutschland ansässige Broker führen für jeden Kunden ein Verrechnungskonto für CFD-Trades. Dessen Einlagen sind bei einer Insolvenz des Brokers über den Entschädigungsfonds deutscher Banken und die BaFin abgesichert. Die Entschädigungssumme beträgt maximal 100.000 EUR.

Was ist der Spread?

Mit dem Spread finanziert sich ein Broker, denn es ist die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis eines CFDs. Es gilt: Der Kurs, zu dem Du kaufst, ist grundsätzlich höher, als der zu dem Du verkaufen kannst. Je näher sich beide Kurse liegen, desto kleiner der Spread und umso höher die Gewinnchance.

Was ist die Margin?

Als Margin wird eine Sicherheitsleistung bezeichnet, die bei Hebelprodukten vom Trader gezahlt werden müssen. Welchen Betrag der Anleger zu hinterlegen hat, bestimmt der Broker in seinen Bedingungen. Erst nach Überweisung dieser Einstiegsmargin wird eine Position geöffnet.

Der Broker bestimmt ebenfalls den Mindestprozentsatz, zu dem die Margin auf dem CFD-Konto des Anlegers dauerhaft vorhanden sein muss. Verringert sich diese Maintenance Margin durch die Belastung der Transaktionsgebühren oder durch Verluste beim CFD-Trading, muss sie umgehend wieder aufgestockt werden. Andernfalls werden die Positionen durch den Broker—beginnend mit der Verlustreichsten—geschlossen.

Die Margin ist keine Gebühr und gehört nicht zu den Transaktionskosten. Vielmehr handelt es sich um Dein Eigenkapital, das als Sicherheitseinlage für die Eröffnung einer Position in einem gehebelten CFD Bedingung und Schutz zugleich ist. Denn sie schützt nicht nur den Broker, der sonst für die Verluste des Anlegers aufkommen müsste, sondern auch den Trader vor einem zu hohen Risiko.

Overnight-Margin erhöht Kosten

Eine Steigerung stellt die Overnight-Margin dar. Sie ist eine erhöhte Sicherheitsleistung, die Broker häufig für über Nacht gehaltene offene Positionen verlangen. Die Overnight-Margin kann zu einer erheblichen Kostenbelastung führen, wenn ein CFD über längere Zeit gehalten wird.

Es empfiehlt sich daher, bereits bei der Auswahl des Brokers auf die Kosten sowie auf den Umstellungszeitpunkt von Intraday- zu Overnight-Margin zu achten.

Gut zu wissen: Die Margin ist nicht nur eine Sicherheitsleistung, sondern korreliert mit dem jeweiligen Hebel. Je höher der Hebel des CFD-Produkts, desto niedriger die Margin.

Margin-Call kündigt Schließung der Positionen an

Reicht Deine Sicherheitsleistung nicht mehr aus, um die geforderte Mindestmargin zu erreichen, erlebst Du trotz Negativsaldoschutz der BaFin bei ausländischen Brokern den Margin-Call. Dieser tritt dann ein, wenn sich die CFDs anders entwickeln als gewünscht oder wenn sich die Transaktionskosten so summieren, dass sie sich auf Deinem CFD-Konto verlustreich bemerkbar machen.

Oft erreicht Dich der Margin Call erst nach der Glattstellung Deiner Positionen oder gar nicht. Da der Broker per System die bestehende Sicherheitsleistung automatisch überprüft, löst ein zu niedriges Niveau meist sofort das Schließen der Positionen aus. Um das zu vermeiden, solltest Du Deine Trades mit Stop-Loss-Orders schützen. Damit begrenzt Du Verluste und sicherst bereits erzielten Gewinne.

Verweise:

https://www.amf-france.org/en_US/Actualites/Communiques-de-presse/AMF/annee-2017.html?docId=workspace%3A%2F%2FSpacesStore%2Ff12bcdf3-0a29-4cde-912f-616b0f8f45c8
http://www.consob.it/web/consob-and-its-activities/newsletter/documenti/english/en_newsletter/2017/year_23_n-05_13_february_2017.html#news2
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