Online Broker Betrug - Diese Anbieter sind Scam

Online Betrug

Broker-Betrug ist im Internet weit verbreitet. Die Masche, die dabei eingesetzt wird, ist simpel aber effektiv: Es werden Werbeanzeigen geschaltet, welche potenzielle Opfer auf einen oft täuschend seriös aussehenden Online-Broker locken. Dort gibt es oft unrealistische Gewinnversprechen, welche für Vertrauen sorgen und zu einer möglichst hohen Einzahlung führen sollen.

Liste der Betrugs-Brokers

Teilweise aus Recherche, zu einem großen Teil aber aus Meldungen von geschädigten Anlegern bei uns gemeldet, sammeln wir in dieser Liste alle Broker [Was ist ein Broker?], welche eindeutig als Betrug identifiziert worden sind.

NameErfahrungenEinschätzung
Grandefex
Grandefex
Erfahrungen »Betrug
Asset Gates
Assetgates
Erfahrungen »Betrug
Investous
Investous
Erfahrungen »MÖGLICHERWEISE BETRUG
S & P Broker
S&P Broker / SnP Broker
-Betrug
FX Trade
FXTTRADE (FXT)
-Betrug
FX Returns
FXReturns
-Betrug
53option-Betrug
Crown Forex
Crown Forex
-Betrug
Titan Trade
TitanTrade
-Betrug
Trade 24
Trade24
-Betrug
5 Capital
5Capital / Tom Baker
-Betrug
Top Trader Pro
TopTradePro
-Betrug
Tima Trade
TimaTrade
-Betrug
Nobel Trade
Nobel Trade / Nobeltrade
-Betrug
Qoin Capital
Qoin Capital
-MÖGLICHERWEISE BETRUG

Kein seriöser Broker wird dir eine bestimmte Rendite versprechen oder dich aktiv auffordern, eine bestimmte Summe einzuzahlen. Besondere Vorsicht ist bei Trading-Bots und anderen automatisierten Handelssystemen geboten.

Wenn du selbst einem Scam-Broker aufgesessen bist oder von einem weißt, melde diesen bitte uns. Wir sehen uns diesen an und nehmen diesen in die Tabelle auf.

Broker Betrug Beispiel
In diesem Fall nicht einfach zu erkennen: einigermaßen professionelles Design, Über uns, Support & Kontakt-Seiten. Sogar Risikohinweise sind vorhanden. Doch Fakt ist: dieser Broker ist Betrug.

Scammer auf Kundenfang über Social-Media

Scam-Broker sind meistens nicht in den oberen Suchergebnissen von Google vertreten (eine Garantie darauf gibt es allerdings nicht!). Dafür sorgt der mittlerweile ausgeklügelte Algorithmus, welcher es neuen Webseiten in stark umkämpften Bereichen nicht gerade einfach macht, sich schnell oben zu positionieren. Und Schnelligkeit ist bei betrügerischen Online Brokern ein wichtiger Punkt, welcher es erlaubt, möglich viele Leute abzuziehen, bevor der Betrug bekannt wird.

Das Mittel der Wahl für die Scammer sind daher oft Soziale Netzwerk wie Facebook oder Instagram. Auch wenn Anzeigen algorithmisch und manchmal auch händisch von Mitarbeitern der Social Media-Konzerne geprüft werden, gibt es immer wieder Betrugs-Netzwerke, welche Wege finden, eine Werbeanzeige durchzubringen.

Eine andere Strategie sind Profile, hinter denen ein Bot steckt. Dieser verwickelt einen in ein Gespräch, welches schnell in Lob-Preisungen eines bestimmten Brokers enden, bei dem man sein Kapital angeblich innerhalb kürzester Zeit verdreifacht habe.

In der Regel sind solche Dinge leicht zu entlarven, weil nur wenige Konversationszweige programmiert worden sind. Hier geht es allerdings um die Masse und es gibt genug Leute, welchen auf den Betrug hereinfallen.

Manchmal handelt es sich aber nicht mal um einen Bot, sondern einen echten Menschen, welcher versucht, einen zur Anmeldung bei einem Pyramidensystem zu bewegen. In dem Fall gibt es oft Verbindungen zu betrügerischen Network Marketing-Netzwerken.

Scam Online Broker
Na wenn sogar Bill Gates dafür wirbt, kann es doch nur ein seriöser Anbieter sein, oder? 😉

Höhle der Löwen, Dieter Bohlen & andere Promis

In Deutschland werden von den Betrügern gerne hierzulande bekannte Gesichter wie Frank Thelen oder Dieter Bohlen eingesetzt. Manche dieser Fake-Ads enthalten thematisch passende Überschriften:

  • “So ist Frank Thelen innerhalb 1 Woche reich geworden.”
  • “Bill Gates – Geheime Software macht ihn noch reicher.”
  • “Es gibt durch dieses System schon tausende Millionäre – Und du kannst es auch werden.”

Andere dagegen haben erstmal nichts mit dem Thema zu tun und haben nur den Zweck, durch “Clickbait”, möglichst viele User auf die Webseite zu locken:

  • “Dieter Bohlen – Seine Familie ist in tiefer Trauer.”
  • “Unglaubliche Erfindung aus der Höhle der Löwen endlich enthüllt.”
Höhle der Löwen Betrug
Angeblich bei "T-Online & Co. gesehen" - Natürlich nicht! Es handelt sich um eine Betrugsmasche.

Logos großer Zeitungen zur Vertrauensbildung

Sobald man auf der Scam-Website landet, geht es oft überhaupt nicht mehr um das zuerst angekündigte Thema. Stattdessen findet man einen Artikel, welcher zum Beispiel einen mysteriösen Trading-Bot anpreist, welcher Bitcoin oder ein anderes gerade populäres Finanzprodukt automatisch für einen tradet. Am Ende gibt es einen Link zu dem gewinnversprechenden Scam-Broker.

Um die Täuschung perfekt zu machen bzw. das Vertrauen der Leser zu erhöhen, ist die Webseite wie eine in Deutschland bekannte Tageszeitung aufgebaut inklusive Logo der BILD, Spiegel, Focus, FAZ oder Süddeutschen Zeitung. Für Besucher aus Österreich werden gerne Logos der Kronen Zeitung oder Heute verwendet. Selbstverständlich hat keiner dieser Verlage tatsächlich etwas mit dem Betrug zu tun.

CFDs, Forex, Kryptowährungen & Binäre Optionen besonders beliebt bei Scam-Brokern

Beliebt sind vor allem drei Finanzprodukte: CFDs, Forex sowie Kryptowährungen.

Obwohl alle drei Produkte legitim sind, haben diese eine Sache gemeinsam: Es können theoretisch auch in Wirklichkeit hohe Gewinne erzielt werden. Und sowas zieht natürlich. Alles, was – angeblich – schnell reich macht, ist beliebt.

Diesen Effekt machen sich Broker-Betrüger zunutze und spielen mit im Grunde unrealistischen Erwartungen ihrer Opfer.

Wir können versprechen: Es gibt kein Finanzprodukt und kein automatisiertes Trading, welches einen schnell reich macht. Eine solche Behauptung an sich wäre bereits unseriös.

Manipulierte Demo-Trading-Software

Beliebt ist der Einsatz von manipulierter Demo-Software.

Die Idee dahinter ist folgende: Demokonten gibt es auch bei seriösen Brokern, um die Funktionen testen zu können.

Bei Betrugs-Brokern ist das Demokonto jedoch eine gefakte Software, welche das Trading simuliert und – “zufälligerweise” – immer mehr Gewinne als Verluste verschafft. Das schafft Vertrauen. Der Nutzer fühlt sich wie der beste Trader der Welt, was ihn oder sie beflügelt, es nun auch mit echtem Geld zu versuchen.

Zurückgehaltene Gewinne: Die "Sie müssen mehr Geld Einzahlen"-Masche

Hat sich ein gewisser Gewinn angehäuft, möchte man sich diesen natürlich auszahlen lassen. Dies geht dann selbstverständlich nicht. Auf Nachfrage beim “Support” gibt es dann oft die Information, dass mehr Geld eingezahlt werden müsse, damit eine Auszahlung vorgenommen werden kann.

Nun muss man grundsätzlich dazu sagen, dass eine gewisser Threshold bei manchen Brokern nicht ungewöhnlich ist. Dieser Liegt aber wenn, dann in Bereichen zwischen € 50,- bis € 200,-.

Bei betrügerischen Brokern dagegen wird behauptet, dass das Trading-Konto zum Beispiel mindestens € 20.000,- aufweisen muss, damit ausgezahlt werden kann. In jedem Fall absurd hohe Beträge.

Es handelt sich dabei nur um einen Vorwand, um den ahnungslosen Tradern mehr Geld abzuknöpfen. Ausgezahlt wird am Ende nichts.

Andere Ausreden sind, das es aktuell technische Probleme gäbe, was eine Auszahlung nicht möglich macht.

Warum werden Fraud-Broker nicht stillgelegt?

Wenn du dich fragst, wieso fraudulent-Broker nicht lahmgelegt werden, dann ist das Thema oft komplexer, als es zuerst scheint.

Die wahren Hintermänner verstecken sich oft hinter internationalen Netzwerken und haben ihren Hauptsitz in kleinen Ländern (meist Offshore), in denen sich eine rechtliche Verfolgung als äußerst schwierig erweist bzw. die Behörden nicht kooperieren.

Wird eine Webseite abgeschaltet, wird eine neue unter ähnlichem Namen eröffnet.

Klassischer Broker Scam
Typische Aussagen eines betrügerischen Online-Brokers, mit welcher Kunden gelockt werden sollen

Wie kann ich unseriöse Online Broker erkennen?

Experten erkennen unseriöse Broker auf den ersten Blick. Das ist am semiprofessionellen Design, den generischen Icons und den sonderbaren Slogans zu sehen. Laien tun sich hier verständlicherweise sehr viel schwerer.

Risikohinweis - Zeichen für Seriosität
Risikohinweise wie diesen findet man bei unseriösen oder unregulierten Broekrn nicht

Positive Anzeichen:

  • Der Broker hat seinen Sitz in einem Land innerhalb der Europäischen Union (EU).
  • Es gibt ein Impressum und es ist klar ersichtlich, wer für den Betrieb verantwortlich ist.
  • Speziell bei spekulativen Finanzprodukten wie CFDs gibt es entsprechende Risikohinweise.
  • Der Anbieter ist von einer europäischen Regulierungsbehörde beaufsichtigt.

Vorsicht bei folgenden Merkmalen:

  • Auffallende Rechtschreibfehler auf der Seite

  • Gewinnversprechungen und keine Ausgewogenheit zwischen Hinweis auf  Gewinnchance und Verlustrisiko.
  • Alles, was mit “automatischem Trading”, “Bots”, “Arbitrage” zu tun hat, ist grundsätzlich mit einer Portion Skepsis zu betrachten.

Keine Regulierung - Das offensichtlichste Indiz für unseriöse Broker

Es gibt im EU-Raum nur ein paar wenige Regulierungsbehörden, bei denen die hier tätigen Broker beaufsichtigt werden:

  • FMA (Finanzmarkt Aufsicht – https://www.fma.gv.at)
  • BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – https://www.bafin.de)
  • CySec (Cyprus Securities and Exchange Commission – https://www.cysec.gov.cy)
  • FCA (Financial Conduct Authority – https://www.fca.org.uk)

Jeder seriöse Broker ist bei einer dieser Institutionen gemeldet. Sollte dies nicht der Fall sein, raten wir von einer Anmeldung ab.

Ungewöhnliche Einzahlungsmethoden

Ein recht einfaches Indiz für Scam-Broker sind ungewöhnliche Einzahlungsmethoden. Die offensichtlichsten dabei ist der Zahlungsdienst Paysafecard, welcher bis zu einem gewissen Grad Anonymität bietet oder auch das schwer zu verfolgende Western Union.

Aber auch Kreditkarten wie Visa oder Mastercard stehen hoch im Kurs mancher Betrüger. Umgekehrt lässt sich allerdings nicht sagen, dass jeder Broker, der die letztgenannten Einzahlungsarten anbietet, gleichzeitig unseriös ist.

Die gesamte Palette an diversen Methoden ist der Schlüssel. Kaum ein Scammer würde beispielsweise Zahlungsmittel wie PayPal oder normale Banküberweisung (Wire) an eine europäische IBAN anbieten.

Was kann ich tun, wenn mich ein Broker gescammed hat?

Wenn du an einen betrügerischen Broker geraten bist und im schlimmsten Fall sogar Geld verloren hast, raten wir zu folgendem Vorgehen:

  • Jegliche Zahlungen einstellen, auch wenn die Gründe seitens des Brokers noch so plausibel klingen mögen. Die Betrüger werden versuchen, dir weitere Einzahlungen schmackhaft machen wollen.
  • Auch wenn die Aussicht auf Erfolg überschaubar ist, versuche im Gespräch mit dem jeweiligen Broker eine gänzliche oder zumindest teilweise Auszahlung zu erwirken. Setze dazu eine angemessene Frist von beispielsweise 3 Tagen.
  • Sollte alles nicht helfen, hilft nur eine Meldung an die Finanzmarktaufsicht sowie eine Anzeige bei der Polizei.

Broker-Betrug hier melden

Wenn du selbst Opfer von Online Broker-Betrug geworden bist, würden wir uns freuen, wenn du uns zu deinem Fall etwas erzählen könntest, sodass wir den jeweiligen Anbieter mit auf unsere Liste eintragen und andere Besucher über bestimmte Maschen informieren können.

Auch überprüfen wir gerne gemeldete Broker, solltest du dir bei einem bestimmten Anbieter unsicher sein.

Bitte beachte jedoch, dass wir selbst keine rechtliche Verfolgung oder Rechtsberatung anbieten können.

BItte prüfen Sie vor dem Absenden, ob es ihren Broker nicht bereits in unserer Liste gibt. Zu manchen Anbietern gibt es eine eigene Unterseite, bei der Sie Ihre Erfahrung/Einschätzung öffentlich hinterlassen und so Andere warnen können.

Hinweis: Das Feld "E-Mail" ist optional. Wird keine Adresse angegeben, können wir auf die Meldung nicht antworten, sollte dies gewünscht sein. Ansonsten kann die E-Mail-Adresse weggelassen werden.

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Philipp Neuberger

Philipp ist durch seine Erfahrungen als Privatanleger Experte in Sachen Finanzen geworden und lebt nach einem Motto, welches perfekt zu unserer Firmenphilosophie passt: “In der Theorie gibt es in der Praxis keinen Unterschied. In der Praxis aber schon”.