21+ Möglichkeiten Geld anzulegen


Martin

Zuletzt Aktualisiert: 16. November 2020

Bekomme eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage und wie wir das Risiko sowie die theoretisch zu erzielende Rendite einschätzen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Investmenberatung dar. Bei der Einschätzung der Finanzprodukte handelt es sich um eine Meinung von Vielen. Dieser Artikel ersetzt keine professionelle Investmentberatung.
Geldanlage Risiko* Ø Rendite p.a.*
Sparbuch Niedrig 0,75%
Festgeld Niedrig 1%
Tagesgeld Niedrig 0,75%
Bausparen Niedrig 2%
Gold Niedrig 3,5%
Silber Niedrig 3,5%
Platin Niedrig 3,5%
Anleihen Niedrig 1,5%
ETFs Mittel 5-7%
Fonds Mittel 3,5%
Aktien Mittel 15%
Immobilien Mittel 50%+
Robo-Advisor Mittel 5-7%
P2P-Kredite Hoch 10%
Trading Hoch 15%+
Kryptowährungen Sehr hoch 100%+
* Wichtig: Sowohl beim Risiko als auch bei der Rendite handelt es sich um theoretische Einschätzungen des Autors. Es sind keine offiziellen Werte und andere Experten können zu anderen Einschätungen kommen. Die Werte sollten demnach als individuelle Meinung bzw. SIchtweise verstanden, jedoch keinesfalls als Grundlage für Investments herangezogen werden.
Inhalt
  • Es gibt Geldanlageformen in unterschiedlichen Anlageklassen.
  • Je höher das Risiko des Investments, desto höher die Renditemöglichkeiten.
  • Auch alternative Geldanlagen können ertragreich sein.
  • Diversifizierung sichert die Einlagen gegen gleichzeitigen Verlust ab.
  • Der Anlegerschutz sollte durch Einlagensicherungsfonds und die Bankenaufsicht gewahrt sein.
  • Wie hoch die Rücklagen sein sollten, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab.
  • Clevere Geldanlage ist schon mit geringen Beträgen sinnvoll. Es gibt keine Mindest- oder Maximalgrenze, solange du deinen persönlichen Lebensstandard halten kannst.

Sparbuch: Überholtes Produkt, nicht zur Geldanlage geeignet

Das Sparbuch ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Sofern ein Kreditinstitut überhaupt noch ein klassisches Sparkonto anbietet, ist der Zinssatz verschwindend gering.

Er liegt aktuell bei ca. 0,1 % und richtet sich nach dem Leitzins.

Damit liegt die Rendite unterhalb der Inflationsrate.

Zinsen werden ab dem Tag der Kontoeröffnung gewährt und am Jahresende gutgeschrieben.

Die Einlagen sind durch den Einlagensicherungsfonds bis 100.000 EUR je Kunde geschützt.

Die Kontoführung ist kostenfrei, es sei denn, das Sparkonto wird als Mietkautionskonto eröffnet.

Viele Kreditinstitute versuchen ihre Kunden davon zu überzeugen, dass sie statt eines Sparbuchs Geld mithilfe von ETFs ansparen.

Dennoch sind Sparbücher weiterhin sehr beliebt.

Vor allem bei Eltern und Großeltern, die Geld für Kinder bzw. Enkel ansparen möchten.

Das Sparkonto hat den Vorteil, dass du etwas in der Hand hältst— bisher das Sparbuch— und den Zuwachs auf dem Konto damit verfolgen kannst.

Die meisten Kreditinstitute haben auch dieses Relikt längst gegen eine Bankkarte eingetauscht, mit dem man sich den Kontostand am Kontoauszugsdrucker anschauen und Geld am Geldautomaten abheben kann.

Festgeld: Aktuell kaum der Rede wert

Eine der sicheren und beliebten Geldanlagen ist die Festgeldvariante.

Deine Einlagen sind bis zu 100.000 EUR durch die Einlagensicherung geschützt.

Statt wie beim Tagesgeld eine tägliche Zugriffvariante zu haben, ist das Festgeld für einen bestimmten Zeitraum gesperrt.

Dieses Gebundensein steht im Kontrast zu den höheren Renditen, je länger du das Geld anlegst.

Du kannst auf Unvorhergesehenes nicht flexibel reagieren, erhältst jedoch als Ausgleich mehr Zinsen auf deine Mittel.

Optimal ist eine Anlagedauer 3 bis 5 Jahren.

Tipp: Da sich die Zinssätze aktuell im niederen Bereich bewegen, kannst du mit einer Anlagedauer im Bereich um 3 Jahre zeitnah auf eine Geldanlage mit höherer Rendite umschichten.

Die Zinssätze liegen zwischen 0,9 % bei einjähriger bis zu 1,5 % bei vierjähriger Laufzeit.

Achte darauf, dass bei einigen Banken das Geld am Ende der Laufzeit prolongiert, also automatisch erneut zum dann gültigen Zinssatz angelegt wird.

Du musst es entweder vorher kündigen oder kannst im Online Banking die Wiederanlage untersagen.

Informiere dich rechtzeitig über die Bedingungen deiner Bank.

Tagesgeld: Kaum Zinsen

Es ist eine weitere sichere Form der Geldanlage.

Denn das Tagesgeld ist als verzinstes Konto ohne Laufzeit durch die Einlagensicherung bis 100.000 EUR abgesichert.

Der Vorteil des Tagesgelds: Du hast täglich Zugriff auf deine Einlage.

Überweisungen kannst du jederzeit von einem Girokonto aus vornehmen.

Vom Tagesgeldkonto kannst du Beträge wiederum nur auf das Referenzkonto, also dein Girokonto überweisen.

Zahlungen an Dritte, beispielsweise die Miete, können nicht direkt von diesem Konto geleistet werden.

Dadurch haben Unbefugte keinen Zugriff auf das Guthaben.

Allerdings ist Tagesgeld nicht besonders renditestark.

Mittlerweile haben sich die Zinsen dermaßen reduziert, dass es lediglich als zusätzliche flexible Geldanlagemöglichkeit dient, um liquide zu sein.

Immerhin kannst du mit 0,1 % bis 0,5 % Zinsen rechnen.

Dafür musst du das Geld nicht auf einem meist unverzinsten Girokonto mit dem Risiko eines Negativzinses parken.

Bausparen: Gut zum Parken von Geld, weniger zur Anlage

Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparvertrag mit einer Baufinanzierung.

Im ersten Teil der Bausparphase sparst du einen Bausparvertrag bis zur Zuteilung an.

Danach hast du Anspruch auf ein Bauspardarlehen in Höhe der Differenz des verzinsten Guthabens bis zur Bausparsumme.

Bausparverträge werden häufig zwischenfinanziert oder in die Gesamtfinanzierung eingebunden.

Mit einem Bauspardarlehen kannst du dir feste Darlehenszinsen sichern, wenn man in den nächsten Jahren kaufen oder sanieren möchte.

Ein Bausparvertrag lohnt sich nur, wenn das Darlehen in Anspruch genommen wird.

Bausparer profitieren dabei von staatlichen Fördermitteln wie der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage auf vermögenswirksame Leistungen.

Wer einen Riester-Bausparvertrag abschließt, kann die Riester-Förderung des Staats in Anspruch nehmen.

Diese wirkt sich sowohl in der Sparphase wie auch in der Darlehensphase aus.

Die staatlichen Riester-Zulagen müssen direkt in den Bausparvertrag einfließen.

Die Steuerrückerstattung daraus kannst du jedoch frei verwenden.

Auch diese kannst du idealerweise als Sondertilgung für das Bauspardarlehen nutzen.

Gold: Der König unter den Edelmetallen

Gold ist der Inbegriff von Reichtum und Krisensicherheit.

Vor allem jüngere Sparer sehen Gold als besonders reizvoll an.

Der Verlauf der letzten Jahrzehnte zeigt allerdings, dass das Edelmetall alles andere als krisensicher ist.

Investments in Gold können hohe Erträge erwirtschaften, jedoch auch sehr spekulativ und riskant sein.

Zwischen 1987 und 1999 halbierte sich der Kurs.

Dagegen stieg er in 2011 auf über 1.900 US-Dollar.

Ob du in Goldbarren, Goldmünzen oder Goldsparpläne investierst—Gold ist relativ teuer.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise wieder fallen, ist größer als ein weiteres Ansteigen.

Zudem sind nicht nur viele Privatanleger begeistert von Gold, sondern auch manche Staaten wie beispielsweise China oder Russland.

Die bei Kauf und Verkauf anfallenden Nebenkosten wie Aufschläge und Gebühren machen die Anlage in Gold ohnehin zu einer exklusiven Anlage.

Gold bringt zudem keine Zinsen und Dividenden, stattdessen musst du es aufwendig diebstahlsicher aufbewahren.

Die Kosten für die sichere Lagerung in einem Bankschließfach sind nicht unerheblich.

Reicht die Versicherung des Schließfachs nicht aus, musst du eine zusätzliche Schließfachversicherung abschließen.

Nicht vergessen solltest du auch, dass Gold in US-Dollar gehandelt wird und somit Währungsschwankungen unterliegt.

Dafür unterliegt Gold jedoch nicht der Einfuhrumsatzsteuer.

Silber: Sollte man im Blick haben

Lange unterschätzt wurde Silber gegenüber Gold.

Dabei zeigt die Entwicklung des Silberpreises trotz einiger Schwankungen seit Jahrzehnten steil nach oben.

Gegenüber der „Konkurrenz“ Gold ist Silber wesentlich günstiger.

Allerdings ist der Silbermarkt aufgrund des begrenzten Angebots stärkeren Schwankungen unterworfen als der Goldmarkt.

Für die Geldanlage empfehlen sich am ehesten Silberbarren.

Auch weil die Herstellung deutlich günstiger als die von Münzen ist.

Barren sind aus 999er Feinsilber hergestellt und werden in den Einheiten 100 g, 250 g, 500 g und 1000 g angeboten.

Interessant ist jedoch auch recyceltes Silber, das u.a. für Mikrochips und Smartphones gebraucht wird.

Ein weiterer Vorteil des Edelmetalls für Anleger: Die verfügbare Menge an Silber ist nicht unerschöpflich.

Das dürfte den Preis in den nächsten Jahren stark ansteigen lassen.

Platin: Für Kenner

Wer an Investitionen in Edelmetalle denkt, der meint damit meist Gold und Silber.

Platin führt ein eher stiefmütterliches Dasein.

Das liegt zum einen daran, dass Platin zu rund 80 % industriell verarbeitet wird und die restlichen 20 % in der Chemie-, Auto-, Elektronik- und Schmuckindustrie.

Ein Vorteil für Anleger: Die Nachfrage ist planbar und sicherer als bei Gold, dessen Wert oft politisch beeinflusst ist.

Auch Platin ist begrenzt vorhanden und hat daher einen ständig steigenden Wert.

Dabei liegt der Platinanteil im Verhältnis zu Silber bei lediglich 10 %.

Zudem hast du bei Platin die freie Wahl, ob du das Edelmetall in Münzen, Barren oder Schmuck erwerben willst.

Ideal zur Geldanlage geeignet sind Platinbarren in den Gewichtsklassen 10 g, 20 g, 50 g, 100 g, 250 g, 500 g und 1000 g.

Je größer die Barren, desto günstiger die Herstellungskosten, umso lohnender der Kauf.

Weniger empfehlenswert ist daher Platinschmuck, da der reine Platinwert gegenüber Barren und Münzen zu gering für die Geldanlage ist.

Anleihen: Weniger Risiko aber auch weniger Rendite

Staaten geben Papiere aus, um sich Kapital zu beschaffen.

Unter anderem sind dies Anleihen, die auch als Renten oder fest verzinsliche Wertpapiere bezeichnet werden.

Anleihen ermöglichen es dem Staat, sich ohne Kredit und Sicherheiten Kapital zu beschaffen.

Dabei wird der Käufer Gläubiger, der ein Forderungsrecht gegenüber dem Staat hat.

Der Herausgeber der Anleihe wird zum Schuldner.

Ein großer Vorteil von Anleihen für den Käufer ist, dass ihm ein fixer Zinsertrag, der halbjährlich oder jährlich ausgezahlt wird, zusteht.

Alternativ können auch Anleihen mit variablem Zinssatz gekauft werden.

Dabei ändert sich der Zinsbetrag entsprechend den Bedingungen der Anleihe.

Der Bund gibt Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren und festem Zinssatz heraus.

Eine Anlagemöglichkeit, die krisensicher und sehr beliebt ist.

Diese Rechte gehen mit einer Anleihe daher:
  • Recht auf Verzinsung und Rückzahlung zum Nennwert
  • Vorrangige Rückzahlung an Anleger im Konkursfall
Nachteile sind u. A.:
  • begrenzte Renditechance
  • Inflationsrisiko
  • keine Stimm- und Teilhaberechte

ETFs: Einer unserer Favoriten der Geldanlage

Sie sind so etwas wie der Shootingstar unter Geldanlagen der letzten Jahre.

ETF, Exchange Trading Funds, sind Indexfonds.

Sie bilden einen Index, beispielsweise den MDAX, ab.

Du investierst damit in eine Art Spiegelbild des Index.

Der Fonds investiert exakt in die im MDAX gelisteten Unternehmen.

Da hierzu kein kostspieliges Fondsmanagement und meist kein Ausgabeaufschlag nötig ist, ist der Handel entsprechend günstig.

Ein großer Vorteil der ETFs, in die übrigens stets langfristig investiert werden sollte.

Wenn du keine Depotgebühren für ETFs zahlen willst, solltest du das Depot bei einer Direktbank eröffnen.

Die Verwaltungsgebühren kannst du nicht komplett einsparen, sie betragen jedoch lediglich 0,5 %.

Handelsplatzgebühren und Orderprovision hängen vom Anbieter ab.

Eine optimale Geldanlage für den stetigen Vermögensaufbau sind ETF-Fondssparpläne, die wenig riskant und angenehm flexibel sind.

Du kannst deine Sparrate ohne Kosten jederzeit deinen finanziellen Möglichkeiten anpassen, sie also reduzieren oder erhöhen.

Tipp: ETFs bringen dir eine ansehnliche Rendite von 5-8 % pro Jahr.

Wer Renditemöglichkeiten und Steuervorteile ausnutzen will, wählt einen thesaurierenden ETF, der idealerweise 15 Jahre läuft.

Dividenden und Zinsen werden hierbei automatisch wiederangelegt.

Aktien: Die richtige Strategie macht die Rendite

Wer sein Geld lukrativ anlegen will, kommt an Aktien nicht vorbei, auch wenn das höhere Risiko gegenüber Tagesgeld oder Anleihen manchen Anleger abschreckt.

Mit einem ausreichend langen Atem bringen Aktien fast immer Ertrag.

Das treibt seit Beginn der Coronapandemie auch zunehmend junge Menschen im Alter von bis zu 25 Jahren in den Aktienmarkt.

Die Aktie boomt wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Dabei sollte der Anleger nicht ungeduldig sein.

Kurzfristige Anlagen in Aktien verursachen empfindliche Verluste.

Wichtig ist außerdem die Diversifikation, also die Verteilung deines Investments auf verschiedene Einzelaktien.

Wem das Risiko dennoch zu hoch ist, der kann sich für Aktienfonds entscheiden.

Hier legst du dein Geld nicht in eine bestimmte Einzelaktie an, sondern überlässt die Anlage dem erfahrenen Fondsmanager.

Auch der Zeitpunkt des Kaufs von Aktien ist entscheidend.

Häufig machen Anleger den Fehler, dass sie dann Aktien zeichnen, wenn ein Unternehmen gerade in allen Medien im Gespräch ist und die Aktie im Kurs ohnehin steigt.

Dieser hohe Einstiegskurs kann dem Anleger jegliche Renditechance zerstören, denn oft geht es danach nur noch bergab.

Der Erwerb von Aktien setzt nicht nur ein ausreichendes Investment und Kenntnis über das Unternehmen voraus, sondern auch ein Wertpapierdepot.

Dabei solltest du auf die Depotgebühren achten.

Der Aktienkauf kann darüber hinaus hohe Transaktionsgebühren mit sich bringen, die du vorab ebenfalls vergleichen solltest.

Jeder Handelsplatz hat hier seine eigene Preisgestaltung.

Fonds: Beliebt zum Anlegen von Geld, aber auch überbewertet

Sind dir Einzelaktien zu kompliziert und riskant, kannst du dein Geld in Investmentfonds investieren.

Sie sind ideal, um langfristig und unkompliziert Vermögen aufzubauen.

In Fonds sind Aktien, ETFs und andere Anlageformen gebündelt.

Du brauchst diese jedoch nicht alleine zu handeln.

Investmentfonds werden von Vermögensverwaltern gemanagt.

Diese investieren dein Geld in unterschiedliche Wertpapiere.

Damit sind sie verantwortlich für den größten Vorteil der Fonds, nämlich die Risikostreuung.

Wichtig: Die eingesetzten Mittel in Fonds sind als Sondervermögen ausgewiesen und damit konkurssicher.

Das bedeutet, wird über das Vermögen der Fondsgesellschaft der Konkurs eröffnet, bleiben die Einlagen der Privatanleger davon unbehelligt.

Sie fließen nicht in die Konkursmasse ein und dürfen nicht mit Verbindlichkeiten des Unternehmens verrechnet werden.

Tipp: Beim Kauf solltest du auf Angebote von Direktbanken und Fondsvermittler achten, die auf einen Ausgabeaufschlag verzichten.

Zertifikate: Profit auch bei fallenden Kursen möglich

Zertifikate gehören zu den Neulingen in der Finanzbranche.

Erst Anfang der 1990er-Jahre wurde das erste Zertifikat auf den Markt gebracht.

Dabei handelt es sich juristisch gesehen um eine Inhaberschuldverschreibung, mit der du dem Herausgeber der Schuldverschreibung, meist einer Bank, dein Geld leihst.

Daher ist die Bonität des Herausgebers besonders wichtig, auch wenn es sich um ein Kreditinstitut handelt.

Ausstattungsmerkmale und Laufzeiten sind je nach Zertifikat fix.

Du kannst auf die Kursentwicklung von Aktien und Indizes setzen.

Es gibt unterschiedlichste Zertifikate je nach Risikoprofil und Erfahrung des Anlegers.

Dieser hat die Wahl zwischen Aktienanleihen, Bonus-Zertifikaten, bonitätsabhängigen Schuldverschreibungen oder Express-Zertifikaten u.a. Der größte Vorteil: Zertifkate können selbst bei fallenden Kursen oder Seitwärtsbewegungen attraktive Zinsen erwirtschaften.

Auch hier gilt: Vor dem Erwerb von Zertifikaten solltest du dich gut beraten lassen und auf den Ausgabeaufschlag achten.

Optionen und Optionsscheine: Man muss sich nicht gleich entscheiden

Der Begriff Option sagt es schon: Mit ihrem Erwerb erkaufst du dir den Anspruch, einen Basiswert später zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Mit Optionen kannst du dich gegen Kursschwankungen absichern.

Dabei sind der Ausübungspreis und das Verfallsdatum vorab festgelegt.

Der Basiswert kann eine Aktie, Anleihe, Währung, ein Index oder Rohstoff sein.

Optionen werden an speziellen Terminbörsen gehandelt, beispielsweise der EUREX.

Du zahlst dem Verkäufer, “Stillhalter” genannt, eine Prämie.

Deren Höhe richtet sich nach dem Basispreis, der prognostizierten Kursentwicklung, der Volatilität und Laufzeit.

Die Prämie ist meist bei Kauf der Option fällig und wird auch nicht zurückerstattet, wenn du die Option nicht ausübst.

Eine Alternative zu Optionen sind Optionsscheine, bei denen der Verkäufer stets der Emittent bleibt.

Auch sie geben dem Käufer das Recht, einen Basiswert zum festgelegten Preis und Zeitraum zu handeln.

Du kannst sie an bestimmten Börsen oder beim Herausgeber erwerben.

Der Nachteil: Da der Verkäufer immer der Emittent bleibt, werden die Optionsscheine wertlos, wenn dieser in Konkurs geht.

Crowdinvesting: Geeognet für Risikokapital

Die moderne Form der Finanzierung bzw. Geldanlage ist die Schwarmfinanzierung, besser bekannt als Crowdinvesting.

Sie bezeichnet die finanzielle Beteiligung vieler Anleger über Crowdinvestingportale an ausgewiesenen Projekten oder Existenzgründungen.

Die Beteiligung kann als Darlehen, Unternehmensanleihen, stillen Beteiligungen, Kommanditanteilen oder Genussrechten vorgenommen werden.

Im Idealfall profitiert der Anleger vom erwirtschafteten Ertrag mit festgelegten Zinsen, im Worst Case droht der Totalverlust der Investition.

Das passiert schneller als gedacht, denn die Angaben zu den Crowdinvesting-Projekten sind oft unvollständig und unpräzise, die Ausführungen zu Laufzeit und Finanzierungszweck unklar formuliert.

Dividenden: OFt unterschätzt

Der Zahltag einer Dividende ist für manchen Anleger der Höhepunkt des Jahres.

Denn die Dividende ist der Teil des Unternehmensgewinns, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

Über die Ausschüttung einer Dividende entscheidet die Hauptversammlung, zu der die Aktionäre eingeladen werden.

Meist findet sie bei deutschen Unternehmen einmal jährlich statt, internationale Firmen verteilen die Dividende auf die Quartale.

Einige Unternehmen zahlen gar keine Dividende, weil sie keinen Gewinn machen oder die Gewinne komplett in ihr Unternehmen reinvestieren.

Dividenden sind als Bardividende üblich, bei der dem Anleger für jede Aktie ein ausgewiesener Betrag gutgeschrieben wird.

Bei der Stockdividende erfolgt die Ausschüttung nicht bar, sondern in Form von zusätzlichen Aktien oder einer Sachdividende.

Bei Aktienfonds werden Dividenden zuerst angesammelt und erst später an die Anteilseigener ausgeschüttet.

Nach der Ausschüttung sinkt der Kurs, schließlich hat das Unternehmen nun weniger Kapital.

Tipp: Um Unternehmen vergleichen zu können, solltest du die Dividendenrendite ausrechnen.

Das ist eine Kennzahl zur Beurteilung von Aktien: Du teilst die Dividende durch den Aktienkurs und multiplizierst das Ergebnis mit 100.

Verlasse dich bei deiner Geldanlage nicht nur auf diese Kennzahl, berücksichtige sie aber bei deiner Entscheidung.

Social Trading: Warum nicht gucken, was andere tun?

Unter Social Trading versteht man eine Kombination aus Börsenhandel und dem Handling sozialer Netzwerke.

Eine Community tauscht sich über Finanzprodukte und Finanzmärkte aus.

Dabei finden sich, wie in den sozialen Netzwerken üblich, Follower und Social Trader, also Signalgeber.

Das sind meist erfahrene Privatanleger, professionelle Vermögensverwalter oder in diesem Bereich versierte Medien.

Zweck der Social-Trading-Plattformen ist das Learning bei doing, indem Handelsstrategien öffentlich getestet und kommentiert werden.

Um den Erfolg einer Anlagestrategie verfolgen und diese verbreiten zu können, gibt es auch hier Follower.

Sie bleiben an der Strategie dran und verfolgen über längere Zeit Erfolge und Misserfolge.

Durch Tipps und Kommentare helfen sie dem Investor, seine Anlagestrategie zu optimieren.

Funktioniert eine Strategie, kann jeder diese nachahmen.

So ermöglicht Social Trading auch unerfahrenen Anlegern erfolgreiches Handeln.

Vor Überraschungen ist man bei Copy and Paste jedoch auch hier nicht geschützt.

Und vor betrügerischen Tricks auch nicht.

Denn nicht jeder Social Trader veröffentlich tatsächlich das, was er tut, um seine Anlagen zum Erfolg zu bringen.

Immobilien: Der Dauerbrenner in der Geldanlage

Was jahrzehntelang als Betongold belächelt wurde, erfährt spätestens seit Beginn der Niedrigzinsphase einen unerwarteten Hype.

Immobilienpreise steigen vor allem in den Metropolen scheinbar ohne Begrenzung, die Mieten ebenfalls.

Wer sich für die Immobilie als Geldanlage entscheidet, scheint alles richtig zu machen.

Ob sich der Kauf einer oder mehrerer Immobilien wirklich lohnt, zeigen erst die nüchternen Fakten weitab von den blumigen Versprechungen mancher Bauträger und Makler:

  • Wie hoch sind die Kaufnebenkosten, also Grunderwerbssteuer, Kosten für Gutachten, Notarkosten, Maklerprovision
  • Wie sieht das Verhältnis von Kaufpreis zur ortsüblichen Jahresnettomiete aus? Ein Verhältnis von 20 bis 25 wäre optimal. Ein höherer Faktor mag aktuell erzielbar sein, könnte dauerhaft jedoch nicht haltbar sein.
  • Wer kümmert sich um die Verwaltung des Objekts und die Suche nach zahlungskräftigen Mietern? Wie hoch sind die Verwaltungskosten?
  • Wie lange wollen Sie die Immobilie behalten?
  • Welcher gemeinschaftliche Erhaltungsaufwand muss eingeplant werden (Hausgeld)?
  • Steuerliche Themen: Wie hoch ist dein Grenzsteuersatz? Wie groß ist das Grundstück, wie viel Gebäudefläche gibt es? Welche Abschreibungsmöglichkeiten hast du?
  • Gibt es planbare Risiken oder wertmindernde Einflüsse? Wie schätzt du den Wiederverkaufswert und die Nachfrage in einigen Jahren ein?
Um Immobilien sinnvoll als Geldanlage nutzen zu können, solltest du vorab einen Vergleich der Kreditangebote durchführen.

Es empfiehlt sich zudem, die aktuell günstigen Kreditzinsen langjähriger Angebote zu nutzen.

Tipp: Wer mit der Belastung und den Aufgaben einer vermieteten Immobilie nicht leben will, sollte von dieser Form der Geldanlage Abstand nehmen.

Eine lukrative Investition muss zu seinem Besitzer passen.

Vielleicht tun es dann eher klassische Aktien aus dem DAX oder alternative Geldanlagen, die du nicht unterschätzen solltest.

Robo-Advisor: Geteilte Meinungen, was die Rendite betrifft

Das Kunstwort aus Roboter und Advisor, der Robo-Advisor, bezeichnet ein Algorithmen-basiertes System.

Das automatische System gibt Empfehlungen zur Geldanlage.

Damit ersetzt der Robo-Advisor die Beratung eines traditionellen Finanzberaters.

Der Vorteil: Das System gibt nicht nur Tipps zur Geldanlage, sondern kann seine Empfehlungen auch automatisiert direkt umsetzen.

Der Betrieb von Robo-Advisorn muss in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) genehmigt und überwacht werden.

P2P-Kredite: Spannende Investition zur Diverdifikation

Auch P2P-Kredite, also Peer to Peer-Kredite, laufen ohne eine zwischengeschaltete Bank.

Sie werden seit 2007 in Deutschland unter Privatpersonen angeboten.

Vermittelt werden solche Kredite auch Existenzgründern, Start-ups oder Kleinunternehmen.

Der Kreditnehmer zahlt dafür einen vorher vereinbarten Zinssatz, der Gläubiger erhält Zinsen oder/und eine Gewinnbeteiligung.

Der Betrieb von P2P-Plattformen ist erlaubnispflichtig.

Daher binden viele Anbieter ein Kreditinstitut ein, das die Genehmigung zur Kreditvergabe durch die BaFin bereits besitzt.

Der Vorteil von P2P-Krediten ist für den Kreditnehmer die erleichterte Ausgabe.

Er muss sich nicht mit den strengen Regularien einer Bank auseinandersetzen.

Der Gläubiger profitiert ebenfalls von der unbürokratischen Vermittlung und der Rendite.

Tipp: Dennoch sehen die Verbraucherzentralen ein erhöhtes Verlustrisiko und empfehlen, nur einen Teil des Investments in P2P-Krediten anzulegen.

Trading: Lukrative Geldanlage, wenn man sich auskennt!

Der kurzfristige Kauf und schnelle Verkauf von Wertpapieren, Währungen, Zertifikaten u.a. wird schlicht als Trading, Handel, bezeichnet.

Als langfristige Investition ist Trading nicht geeignet.

Der blitzschnelle Handel kann vielmehr innerhalb von kurzer Zeit zu großem Erfolg führen.

Aber eben auch zu entsprechendem Misserfolg.

Die kurzfristige Spekulation kann den unerfahrenen Anleger überfordern und um sein komplettes Vermögen bringen.

Das Trading sollte daher nur einem erfahrenen Anleger vorbehalten sein, der zudem über Mittel verfügt, auf die er dauerhaft verzichten kann.

Kryptowährungen: Das neue Asset mit Riesenpotential

Sie sind die jüngste Geldanlageform und mit Sicherheit auch die innovativste.

Kryptowährungen sind rein digitale Währungen, die komplett bargeldlos gehandhabt werden.

Es gibt keine Münzen oder Scheine.

Kryptowährungen beruhen auf Netzwerken, in denen die Anleger alle Informationen und Aufgaben untereinander verteilen.

Jede Transaktion ist dabei öffentlich sichtbar und durch Kryptografie gesichert.

Wer Kryptowährungen kaufen oder verkaufen will, braucht eine virtuelle Brieftasche, die Wallet.

Nach dem 2009 mit der Kryptowährung Bitcoin der Startschuss fiel, haben sich mehr als 800 Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple durchgesetzt.

Einige sind jedoch bereits wieder vom Markt verschwunden.

Gründer der rein virtuellen Währungen ist Satoshi Nakamato, der 2008 das Electronic Cash System veröffentlichte.

Dieses Bezahlsystem funktionierte erstmalig unter den beteiligten Personen, d.h. ohne eine zwischengeschaltete Bank.

Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten setzte sich die innovative Idee durch und brachte den Anlegern exorbitante Erträge.

Diese haben sich inzwischen relativiert und unterliegen zum Teil starken Schwankungen.

Beachten sollten Anleger zudem, dass es keinen Anlegerschutz gibt und kaum eine Kontrolle durch die BaFin.

Alternative Geldanlagen: Das Hobby zum Investment machen!

Interessant sind nicht nur die klassischen Geldanlagen, sondern auch alternative Varianten.

Lukrativ können beispielsweise sein:
  • Whiskey und Gin
  • Wein und Weinfonds
  • Sneaker
  • Gemälde
  • Handtaschen
  • Schallplatten
  • Porzellan
  • Comics
  • Uhren
  • Musikinstrumente
  • Oldtimer und limitierte Sondermodelle
  • Legosteine
  • Bonsaibäume und Wald
  • Koi-Karpfen

Bei alternativen Anlagevarianten lässt sich viel Geld erzielen.

Allerdings benötigst du dazu das entsprechende Fachwissen und viel Platz zur Unterbringung.

Zudem gibt es keinen Anlegerschutz.

Tipp: Die oft effektivste Form der Geldvermehrung ist der Abbau von Schulden
Der Grund ist ganz einfach: Du findest kaum eine Geldanlage, die soviel Zinsen einbringt, wie dich deine Schulden kosten. Prüfe vor einer neuen Investition, ob du vorhandene Dispo- oder Ratenkredite abzahlen und Immobilienkredite mithilfe einer Sondertilgung beschleunigt ablösen kannst.

Häufige Fragen & Antworten zur Geldanlage

Was ist die beste Geldanlage?

Wenn du jetzt orientierungslos vor der Frage stehst, welche Geldanlage am ehesten zu dir passt, unterstützen dich womöglich diese Fragen:

  • Wie lange kannst du auf dein Investment verzichten?
  • Wie sieht dein Anlageziel aus?
  • Wie hoch ist deine Risikobereitschaft?
  • Welche Anlagemöglichkeiten sagen dir spontan zu?

Benötigst du innerhalb der nächsten 5 Jahre deine Mittel, empfehlen sich eher kurzfristige Anlagen wie Tagesgeld und Festgeld.

Tipp: Achte auf breite Streuung der Anlagen, da so Schwankungen bei der Wertentwicklung ausgeglichen werden, beispielsweise durch eine Kombination aus Festgeld, Tagesgeld und ETFs.

Ab wann macht Geldanlage Sinn?

Jederzeit, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Selbst kleine Beträge können sich über die Jahre summieren und mit Zinseszinsen bezahlt machen. Als unerfahrener Anleger empfehlen sich sichere Geldanlagen wie Festgeld, Tagesgeld, Anleihen etc. Dabei gibt es keine Mindestsumme und keinen idealen Zeitpunkt.

Starten kannst du mit kleineren regelmäßigen Beiträgen in einen Fonds. Dieser gehört zum Sondervermögen. Du läufst also nicht Gefahr, bei einem Konkurs der Fondsgesellschaft deine Gelder zu verlieren.

Welche Risiken gibt es bei der Geldanlage?

Eine Geldanlage ohne Risiken gibt es kaum. Aber Risiken sind nicht nur nachteilig, denn je riskanter, desto ertragreicher das Investment. Risikolosigkeit hat gravierende Konsequenzen auf die Rendite: Die Erträge sinken analog der sinkenden Risikobereitschaft.

Aber: Dein Risiko sollte stets im Einklang mit der persönlichen Lebenssituation stehen. Wer sein Investment zum täglichen Leben benötigt, sollte seine Renditeziele zurückschrauben.

Wichtig ist daher nicht nur die Rendite, sondern auch der Anlegerschutz. Denn die Aktienmärkte erleben immer wieder Aufs und Abs. Daher sollte die Einlagensicherung in Höhe von 100.000 EUR oder höher gewährt sein.

Mithilfe der Diversifikation, also der Risikostreuung, kannst du Risiken aktiv managen. Bei der bewussten Risikoverteilung werden unterschiedliche Anlageklassen kombiniert. Denkbar sind beispielsweise Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien und ETFs, Sparbriefe oder Anleihen und Edelmetalle.

Wie viel Geld sollte man anlegen?

Eine Mindestsumme gibt es ebenso wenig wie eine Maximalsumme. Du kannst bereits kleine Beträge anlegen, wenn du sie entbehren kannst. Die obere Investmentgrenze sollte dort ausgereizt sein, wo sie deine Lebensführung berührt.

Da sich auch deine Lebensumstände jederzeit ändern können, solltest du Ziele und Strategien immer wieder überprüfen.

Wie kann ich den Zinseszinseffekt nutzen?

Wenn du die Entwicklung deiner Ersparnisse überproportional pushen willst, solltest du Geldanlagen suchen, deren Zinseszinseffekt deine Erträge stark steigen lässt. Optimal für diesen Zweck sind Geldanlagen wie Fonds und ETFs, vorausgesetzt deren Ausschüttungen werden wieder angelegt.

Achte dabei auf den Zinssatz. Denn Investments mit hohen Zinsen erreichen einen einträglicheren Zinseszinseffekt als solche mit geringen Zinszahlungen.

Wie sollte man sein Geld am besten anlegen?

Um dein Geld ertragreich anzulegen, beachte diese Grundregeln:

  1. Tilge deine Schulden und vermeide die erneute Verschuldung.
  2. Hinterfrage deine Lebenssituation und deine persönliche Planung für die nächsten 10-15 Jahre. Muss es jedes zweite Jahr ein neues Auto sein, jedes Jahr das neueste Smartphone oder das leistungsstärkste E-Bike?
  3. Achte darauf, dass Risiko über mehrere Anlageklassen und Anlagezeiträume hinweg zu streuen.
  4. Berücksichtige bei deiner Geldanlagestrategie die Kosten für das Investment. Sie können die Rendite deutlich schmälern.
  5. Investiere nur, wenn dir das Investment Spaß macht.

Was macht man mit 10.000 Euro?

Wer mit 10.000 Euro möglichst risikofrei bleiben will, kann eine Anleihe, Festgelder und ETFs kombinieren. Wer sich das Investment doch etwas risikostärker und globaler vorstellt, kann beispielsweise den Indexfonds MSCI-World wählen. Er bündelt neben den ertragsstärksten US-Konzernen auch erfolgreiche Unternehmen aus anderen Ländern.

Wer es noch etwas interessanter und zeitgemäßer gestalten will, kann sich einen Teil daraus in Sneaker anlegen. Was früher ganz ordinär als Turnschuh bezeichnet wurde, ist längst Kult geworden. Und kann dein Vermögen spürbar vermehren. Das müssen nicht unbedingt neue Sneaker sein, auch getragene, die jedoch von bekannten Sportlern stammen oder deren Autogramm tragen, bringen dir erhebliche Erträge.

Wie viel Kapital sollte man in Cash vorrätig haben?

Bei aller Begeisterung über die Renditemöglichkeiten solltest du einen ausreichenden finanziellen Puffer einplanen. Wie hoch dieser sein muss, hängt von deinen persönlichen Umständen ab.

Als Selbstständiger musst du schon wegen der Steuer einen höheren Puffer einplanen als ein Angestellter oder ein Beamter. Wenn du Familie hast, brauchst du einen größeren Notgroschen als ein Single. Wer ein größeres Sicherheitsbedürfnis hat, sollte mehr Cash bereithalten als jemand, der auch mit einem geringeren Polster gut schlafen kann.

Tipp: Ein Notgroschen in Höhe von 3-4 Nettomonatsgehälter sollte es bei einem Arbeitnehmer jedoch sein.

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Dieser Artikel wurde erstmals am 16. November 2020 veröffentlicht und am 16. November 2020 aktualisiert.
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