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Die besten Festgeldkonten im Vergleich

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Festgeld

Das Wichtigste in Kürze:

  • Beim Festgeld wird das Investment über einen bestimmen Zeitraum von wenigen Wochen bis zu 10 Jahren angelegt.
  • Die Anlage als Festgeld erfolgt zu einem garantierten Zins über die gesamte Laufzeit. Aufgrund der Niedrigzinsphase liegt der Zins aktuell bei 0,1 % bis 1,5 %.
  • Der Mindestanlagebetrag bei Festgeld beträgt zwischen 500 EUR und 1.500 EUR.
  • Eine vorzeitige Kündigung ist meist ausgeschlossen. Der Anleger kann erst nach Ablauf der Anlagefrist über seine Investition verfügen.
  • Um auf das Festgeld zugreifen zu können, muss es zum Ende der Laufzeit gekündigt werden.
  • Versäumt der Anleger den Kündigungstermin, werden die Zinsen gutgeschrieben und mit der Hauptsumme erneut angelegt. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt.
  • Neukunden locken attraktive Angebote und eine kostenfreie Kontoführung.
  • Die tägliche Verfügbarkeit ist anders als bei Termingeld ausgeschlossen.

Was ist Festgeld?

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen will, hat eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Je nach Anlagetyp und Risikobereitschaft steht vom Bundesschatzbrief über Aktien bis zur Kryptowährung vieles bereit. Während Anleger über Aktien jederzeit frei verfügen und sie ordern bzw. verkaufen können, besteht bei Termingeldeinlagen weniger Flexibilität.

Anleger profitieren von Zinsgarantie

Dazu gehört auch das Festgeld, das während einer vertraglich definierten Laufzeit gebunden ist. In dieser Phase sind keine Kontobewegungen möglich. Die Gelder des Anlegers werden dafür höher verzinst als auf einem volatilen Tagesgeldkonto oder einem Sparbuch. Das gleicht die mangende Flexibilität aus.

Besonders Anleger, die über einen längeren Zeitraum auf ihr Geld verzichten können, kosten die Vorteile voll aus. Denn je länger die Anlagefrist, desto höher der Zinssatz.

Ein weiterer Pluspunkt: Auch wenn das Zinsniveau im Markt steigt oder fällt, bleibt der vertraglich vereinbarte Zinssatz auf dem Festgeldkonto über die gesamte Laufzeit unverändert.

Der Anleger kann den Ertrag detailliert vorausberechnen und braucht keine Zinsschwankungen zu fürchten.

Festgeld läuft bis Fristablauf

Wer über seine Mittel früher als geplant verfügen möchte, hat mit Festgeld auf die falsche Anlageklasse gesetzt. Eine vorzeitige Kündigung ist üblicherweise ausgeschlossen. Lediglich einige Banken ermöglichen diese kostenpflichtig.

In der Regel kann der Anleger erst nach Ablauf der Frist über seine Investition verfügen und erhält als Ausgleich eine Zinsgarantie. Zinsen werden monatlich bzw. jährlich auf das Verrechnungskonto überwiesen oder erneut angelegt.

Sobald die Bank das Guthaben inklusive Zinsen auf das Referenzkonto überwiesen hat, kann neu investiert werden. Jeder Anleger sollte sich sicher sein, dass er während der Laufzeit nicht auf das Geld angewiesen ist.

Zinseszinseffekt bei Wiederanlage

Wichtig: Das Festgeld muss gekündigt werden. Meist wird im Festgeldvertrag eine Prolongation zum Ende der Laufzeit vereinbart. Dadurch verlängert sich das Festgeld ohne Kündigung automatisch um die gleiche Laufzeit.

Der Zinssatz wird dabei der aktuellen Marktsituation angepasst und bei der Wiederanlage mitverzinst. Der so erzielte Zinseszinseffekt steigert zusätzlich den Ertrag.

Attraktive Konditionen für Neukunden

Banken bieten häufig verlockende Konditionen mit Bonuszahlungen für Neukunden an. Diese fallen umso attraktiver aus, je höher Anlagebetrag und Laufzeit sind.

Dennoch sollte ein Bonus nie ausschlaggebend sein. Konditionen, Laufzeit und Höhe des Festgelds sollten dich als Gesamtpaket überzeugen. Dazu gehört auch die Einlagensicherung, die insbesondere bei ausländischen Banken einen intensiveren Blick wert ist.

Vorteile & Nachteile von Festgeld in der Übersicht

Jede Anlageklasse hat seine Vor- und Nachteile. Keine Geldanlage hat nur positive Seiten. Als Anleger solltest du dir alle Aspekte genau anschauen und dich bei Fragen beraten lassen.

Vorteile einer Festgeldanlage

  • über die Laufzeit garantierte Zinsen
  • frei wählbare Anlagefristen von 1 Woche bis zu 10 Jahren
  • im Vergleich zum Markt attraktive Zinsen, die monatlich bzw. jährlich ausgezahlt oder wieder angelegt werden können
  • hohe Planbarkeit durch Zinsgarantie und fixe Laufzeit
  • bei inländischen Banken sicher aufgrund Einlagensicherung
  • ausländische Banken bieten oft bessere Konditionen (Einlagensicherung prüfen!)
  • attraktive Angebote für Neukunden
  • einfache Kontoeröffnung ohne Kontoführungsgebühren
  • zusätzliche Sonderleistungen wie Bonuszahlungen
  • Geldanlage bei ausreichender Einlagensicherung nahezu risikofrei

Nachteile einer Festgeldanlage

  • Betrag ist für die gesamte Laufzeit festgelegt
  • Wiederanlage erst bei vertraglich vereinbarter Rückzahlung möglich
  • keine tägliche Verfügbarkeit oder vorzeitige Kündigung
  • Zinssatz niedriger als bei riskanteren Anlageklassen

Was unterscheidet Festgeld von anderen Formen der Geldanlage?

Tagesgeld—flexibel und risikoarm

Im Gegensatz zum Festgeld handelt es sich beim Tagesgeld um eine Form der Geldanlage, auf die täglich zugegriffen werden kann. Es wird wie Girokonten von Filial- und Direktbanken angeboten, enthält jedoch keine Verrechnungsfunktion. Dieser Umstand erhöht den Zinssatz gegenüber einem verzinsten Guthaben auf dem Girokonto.

  • Da ein Tagesgeldkonto keine Transaktionen zulässt, benötigst du zur Eröffnung ein Referenzkonto. Von diesem wird deine Investition auf das Tagesgeldkonto übertragen und zurücküberwiesen.
  • Zinsen werden in variabler Höhe gezahlt. Sie können sich täglich ändern. In der Regel überschreitet der Zinssatz den eines Sparkontos oder eines Girokontos. Vor allem für Neukunden, aber auch für höhere Anlagebeträge steigen die Zinssätze häufig deutlich.
  • Zinserträge werden je nach Kreditinstitut monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben. Bei unterjährigem Zinsfluss profitierst du zusätzlich vom Zinseszinseffekt.
  • Darüber hinaus ist ein Tagesgeldkonto sicher, denn die Einlagen sind innerhalb der EU bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert.

Fazit: Ein Tagesgeldkonto überzeugt durch Flexibilität in Anlagebetrag und Laufzeit. Es ist meist kostenfrei, bietet tägliche Zugriffsmöglichkeit und Schutz durch die Einlagensicherung.

Nachteilig ist, dass der tägliche Zinssatz von den Launen des Marktes abhängig ist und schwer kalkuliert werden kann.

ETFs—Sondervermögen aus börsengehandelten Fonds

Exchange-traded Funds, kurz ETFs, sind Indexfonds, die alle Vorteile von Aktien und Fonds vereinen. Sie bilden einen möglichst typischen Börsenindex nach, beispielsweise den Deutschen Aktienindex (DAX).

  • Es handelt sich um passiv gemanagte Fonds, bei denen keine Fondsgesellschaft den Kauf und Verkauf der Papiere managt. Ein passiv gemanagter Fond braucht auch nicht vom Anleger selbst verwaltet zu werden, da der Fonds durch sein „Vorbild“, den jeweiligen Börsenindex, bestimmt wird.
  • Erst wenn sich dessen Zusammensetzung ändert, tritt eine Fondgesellschaft in Aktion. Denn in diesem Fall kann der Indexfonds nicht mehr 1:1 nachgebildet werden. Die Aktie muss ausgetauscht und der ETF neu zusammengestellt werden. Neben dem Handling ist auch die Kostensituation ein Pluspunkt.
  • Trotz einem Ausgabeaufschlag (1,0-1,5 % des ETFs), einer Verwaltungsgebühr (0,2-0,35 % des ETFs) und Transaktionskosten bleiben passiv gemanagte ETFs günstig. Fehlende Gebühren und Provisionen beteiligter Banken sowie die eingesparte Erfolgsprovision eines Fondsmanagers machen es möglich.

Fazit: ETFs sind für Anleger bequem und ertragreich. Sie können aufgrund des Verzichts auf eine Fondsgesellschaft schnell an der Börse gehandelt werden.

Alternativ kannst du einen Indexfonds-Sparplan mit konstanter Besparung abschließen.

Staatsanleihen—sicher mit schwacher Rendite

Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen deines Landes. Mit anderen Worten: Wenn du eine Staatsanleihe erwirbst, gibst du deinem Land einen Kredit. Dabei sind Laufzeiten von wenigen Wochen bis 30 Jahren oder mehr möglich. Im Gegenzug erhältst du Zinsen, die sich jedoch auf niedrigem Niveau bewegen.

  • Staatsanleihen können an der Börse gehandelt werden und unterliegen Kursschwankungen.
  • Diese sind zu vernachlässigen, wenn die Anleihen bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden. Danach erhältst du den Gegenwert plus Zinsen zurück.
  • Erwirbst du Bundesanleihen direkt beim Bund und lässt sie von der Bundesschuldenverwaltung verwalten, sparst du Kontoführungsgebühren und Transaktionskosten.

Fazit: Mit Staatsanleihen sanieren die Länder defizitäre Haushalte. Die Papiere gelten als absolut sicher, sind jedoch niedrig verzinst. Wer sich eine höhere Rendite wünscht, sollte auf andere Anlageklassen zurückgreifen.

Sparbrief—Vorsicht bei Nachrangabrede

Sparbriefe sind eine Kombination aus Einlage und Wertpapieren. Du kannst zwischen einem Sparbrief mit konstanten Zinsen oder mit Zinstreppe wählen, bei dem sich jährlich der Zinssatz erhöht.

Wem das nicht ausreicht, der kann sich für den abgezinsten Sparbrief entscheiden, dessen künftige Zinsen bereits vom Ausgabepreis abgezogen sind.

  • Gehandelt werden sie als Namensschuldverschreibung, was bedeutet, dass sie namentlich auf den Erwerber ausgestellt werden und nicht übertragbar sind.
  • Schon ab 100 EUR können Sparbriefe erworben werden und das auch noch kostenlos.
  • Sparbriefe laufen automatisch aus, wenn das vereinbarte Vertragsende erreicht ist und müssen zum Ende der Laufzeit nicht gekündigt werden.
  • Das ausgebende Kreditinstitut zahlt aufgelaufene Zinsen und die Einlage am Laufzeitende unaufgefordert an den Käufer zurück.
  • Eine vorzeitige Rückgabe des Sparbriefs ist ausgeschlossen, daher musst du das Investment über die gesamte Laufzeit gedanklich abschreiben. Es empfiehlt sich, die Laufzeit gut zu kalkulieren.
  • Selbst in einer Notlage, beispielsweise wenn dein Auto repariert werden muss oder die Waschmaschine streikt, ist ein vorzeitiger Tausch des Sparbriefs gegen Barmittel nicht möglich.

Sparbriefe bieten einigen Komfort und unterliegen der Einlagensicherung. Es sei denn, es handelt sich um einen Sparbrief mit Nachrangabrede. Dann werden erst alle anderen Gläubiger bedient, bevor der Sparbriefgläubiger an die Reihe kommt.

Eine ungünstige Situation, die meist für Verluste sorgt. Daher solltest du nur Sparbriefe ohne Nachrangabrede erwerben.

Fazit: Ähnlich dem Festgeld weiß der Sparbriefinhaber genau, welchen Zinssatz er bekommt und wie lange er damit kalkulieren kann. Jedoch kann der Sparbrief mit unterschiedlichen Varianten aufwarten. Vorsicht bei der Nachrangabrede, auf die du verzichten solltest.

Termingeld—empfehlenswert bei größeren Anlagebeträgen

Termingeld solltest du wählen, wenn du einen größeren Betrag zur Verfügung hast, den du nicht kurzfristig benötigst. Du hast die Wahl zwischen zwei Termingeldvarianten: Die eine ist das bereits beschriebene Festgeld, die andere heißt Kündigungsgeld.

  • Beim Festgeld vereinbarst du eine Mindestlaufzeit, die sich um den gleichen Zeitraum verlängert, wenn du nicht vorher kündigst. Der Zinssatz wird dann angepasst.
  • Beim Kündigungsgeld steht nur die Kündigungsfrist fest. Es läuft solange zum selben Zinssatz weiter, bis du es kündigst.
  • Mit der Freiheit, jederzeit deine Geldanlage kündigen und erneuern zu können, kannst du Zinsschwankungen optimal begegnen. Insgesamt bleibt der Zinssatz variabel und unterliegt deiner persönlichen Entscheidung.
  • Kündigungsgeld unterliegt ebenfalls der gesetzlichen Einlagensicherung. Es ist daher so sicher wie Festgeld.

Fazit: Termingeld als Kündigungsgeld bietet dir eine Kombination aus schnell erneuerbarem Zinssatz und flexibler Laufzeit. Zudem ist es eine sichere Geldanlage, die häufig zusätzlich der freiwilligen Einlagensicherung deutscher Banken unterliegt.

Fonds—Investment mit breiter Risikostreuung

Fonds oder besser Investmentfonds sammeln und investieren das Geld ihrer Anleger an den Finanzmärkten. Verwaltung und Investment übernehmen Fondsmanager.

  • Dabei wird das Risiko durch Investition in unterschiedliche Wertpapiere minimiert. Zudem schöpfen Anleger bei einem Aktienfonds auch Dividenden ab.
  • Nicht nur Diversifizierung macht Fonds vergleichsweise sicher, sondern auch ihr Kapitalstatus als Sondervermögen. Denn die Einlagen der Anleger sind selbst bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft als Sondervermögen geschützt.
  • Wer in Fonds investieren will, sollte ähnlich dem Festgeld auf die Kosten achten. Neben dem Ausgabeaufschlag stellen die Fondsgesellschaften einmal jährlich Verwaltungsgebühren und selten eine Rücknahmegebühr in Rechnung.
  • Wer nicht einmalig in einen Fonds investieren will sondern regelmäßig, kann das Fondssparen wählen. Hier werden monatlich oder jährlich Sparbeiträge in Investmentfonds angelegt. Der Vorteil dieser Regelmäßigkeit ist, dass man die Launen und Stimmungen der Finanzmärkte nicht mitnimmt.

Fazit: Fonds bieten eine höhere Flexibilität und Risikostreuung gegenüber Festgeld. Vor allem Mischfonds, die gleichzeitig in Aktien und Anleihen, Währungen und Rohstoffen sowie Immobilien anlegen, bietet Erträge an unterschiedlichsten Märkten.

Häufige Fragen & Antworten zu Festgeld

Wie lange sollte man Festgeld anlegen?

Festgeld kannst du von wenigen Monaten bis zu 10 Jahren anlegen, wobei der Zinssatz mit Dauer der Anlage steigt. Es empfiehlt sich dennoch, die Barmittel auf mehreren Festgeldkonten in überschaubaren Zeiträumen mit 1 bis 5-jähriger Anlagedauer aufzuteilen.

Der Vorteil dieser Anlagestaffelung: Sobald eines der Festgelder ausläuft, kannst du den Betrag zu aktuellen Marktkonditionen wieder einsetzen. So profitierst du von den möglicherweise inzwischen gestiegenen Zinsen.

Auch wenn du Geld für dringende Reparaturen oder Investitionen benötigst, kannst du immer wieder zeitnah mit einem Teil deines Investments rechnen.

Wie sicher ist Festgeld?

Festgeld hat praktisch jedes Kreditinstitut im Angebot. Vor allem ausländische Banken bieten besonders attraktive Konditionen. Allerdings solltest du dabei auf eine ausreichende Einlagensicherung achten. Sonst könnten deine Einlagen verloren sein.

Innerhalb der EU gilt eine gesetzliche Einlagensicherung bis zu maximal 100.000 EUR pro Kunde und Bank. Außerhalb der EU gibt es unterschiedliche Regelungen zur Einlagensicherung, zum Teil entfällt diese auch ganz.

Achte zur besseren Einschätzung bei Festgeldangeboten im Ausland auf die Ratings namhafter Ratingagenturen.

In Deutschland haben sich viele Kreditunternehmen zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung der EU dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. So sind häufig auch Einlagen über 100.000 EUR hinaus abgesichert. Lass dich dazu von deiner Bank informieren.

Mit wie viel Zinsen kann ich rechnen?

Das Niedrigzinsniveau hat auch Deutschland fest im Griff und lässt keine hohen Zinserträge bei Festgeld mehr zu. Du kannst aktuell mit Festgeldzinsen zwischen 0,1 % und 1,5 % rechnen, je nach Anbieter, Betrag und Anlagedauer.

Der Vorteil dieser Anlageform liegt jedoch in der Zinsgarantie und der Planbarkeit. Überraschungen in der Finanzplanung sind damit praktisch ausgeschlossen.

Planen musst du auch die Versteuerung. Immerhin fallen 25 % Abgeltungssteuer, 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an. Um das zu vermeiden, solltest du einen Freistellungsauftrag stellen.

Der Fiskus stellt Singles Zinserträge von insgesamt 801 EUR und Verheirateten 1.602 EUR frei. Dieser Gesamtbetrag muss per Freistellungsaufträgen auf alle Kreditinstitute, mit denen du Zinserträge erwirtschaftest, aufgeteilt werden.

Auch Zinserträge aus dem Ausland sind in Deutschland zu versteuern, da alle Einkünfte zu deinem sogenannten Welteinkommen gehören. Du kannst den Abzug von Quellensteuer im Ausland jedoch vermeiden oder bereits gezahlte Quellensteuer zurückholen.

Dazu musst du eine „Ansässigkeitsbescheinigung“ deines Finanzamtes abgeben, um das Doppelbesteuerungsabkommen mit dem jeweiligen Land zu nutzen. Lass dich vorab dazu jedoch von einem Steuerberater oder dem Finanzamt beraten.

Wie hängt das Festgeld vom Leitzins der EZB ab?

Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Leitzins fest, zu dem sich die Geschäftsbanken Geldmittel beschaffen können. Daher hat der Leitzins auch mittelbar Einfluss auf Kredit- und Sparzinsen der Privatkunden.

Die seit einigen Jahren vorherrschende Niedrigzinspolitik der EZB sollen die Konjunktur ankurbeln. Sie beeinflussen Geldmenge und wirtschaftliche Entwicklung der betroffenen Länder.

Eine Leitzinssenkung senkt den Wert der Landeswährung und beeinflusst damit maßgeblich die Importe/Exporte des Landes. Wird der Leitzins angehoben, verteuert sich für Geschäftsbanken die Geldbeschaffung.

Diese Kostenerhöhung geben die Kreditinstitute an ihre Kunden weiter. Zinserträge für Geldanlagen schmelzen dahin. Das betrifft auch Festgeldzinsen.

Trotz Niedrigzinsphase gilt: Festgeld hat den Vorteil, dass du über die Anlagefrist schneller auf Zinsschwankungen reagieren kannst und nicht um deinen Einsatz fürchten musst. Dein Investment, die vereinbarten Zinserträge und ein möglicher Zinseszinseffekt sind dir sicher.

Erklärung für das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile für dich unterstützen und wir können im Gegenzug kostenlose Inhalte für dich produzieren.
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