JustTrade im Check


Martin

Zuletzt Aktualisiert: 5. November 2020

Justtrade

justTrade (Marke der Sutor Bank) ist ein Smartphone-Broker mit Sitz in Deutschland, welcher den kommissionsfreien Handel von Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Optionsscheine, Zertifikate und Sparplänen anbietet. Depotgebühren fallen nicht an. In Österreich ist das Angebot von justTrade in Planung, zum aktuellen zeitpunkt aber noch nicht verfügbar.

Pro

  • Kommissionsfreies Trading
  • Kostenloses Depot
  • Handel auch über App und Browser möglich (Letzeres mittlerweile keine Selbstverständlichkeit)

Kontra

  • Keine Wallet für Kryptowährungen
  • Eingeschränktes Angebot
  • Negativzinsen auf das Verrechnungskonto
Broker / Bank / Robo-Advisor Broker
Zahlungsarten
Banküberweisung (SEPA)
Produkte Aktien, ETFs, ETCs, Zertifikate, Optionsscheine, Kryptowährungen
Am Markt seit 2016
Sitz Deutschland Deutschland
Sprache (Weboberfläche) Deutsch Deutsch
Alternativen eToro, Gratisbroker, Trade Republic
JustTrade Broker

Welche Gebühren verrechnet justTrade?

Die gute Nachricht vorweg: justTrade kann grundsätzlich kostenfrei genutzt werden, was für das Konto selbst als auch den Handel (mit Ausnahme von Kryptowährungen) gilt. Inaktivitätsgebühren gibt es nicht.

Asset Gebühren
Depot € 0,00
Aktien € 0,00
ETFs € 0,00
Zertifikate € 0,00
ETCs € 0,00
Optionsscheine € 0,00
Hebelprodukte € 0,00

Bei Kryptowährungen gibt es einen durchschnittlichen Spread von 0,30%:

Kryptowährung Spread
Bitcoin 0,30%
Ethereum 0,30%
Litecoin 0,30%
Ripple 0,30%
Bitcoin Cash 0,30%

Bei sonstigen Gebühren sind die Minuszinsen zu erwähnen. Alle restlichen Kosten nicht wirklich den Handel selbst.

Sonstige Gebühren
Verrechnungskonto Überziehungszinsen 9,00%
Verrechnungskonto Minuszins -0,50%
Marge Devisenkonvertierung 0,40%
Ticket Hauptversammlung € 15,00
Auszüge/Duplikate (Depot, konto, ...) € 10,00

Noch detaillierter sind die Gebühren im Preisverzeichnis von justTrade nachzulesen.

Kryptowährungen bei justTrade: Gut, mit einem Manko

Aktuell können bei justTrade fünf Kryptowährungen gehandelt werden: Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash.

Kryptos können ab € 50,- gekauft werden, dürfen einen Maximalbetrag von € 25.000,- pro Order nicht überstiegen.

Es können aber natürlich mehrere Aufträge hintereinander eingestellt werden, falls Bedarf an einer Investition darüber hinaus gibt.

Alle Coins sind bei einer Partnerbank von justTrade gegen Diebstahl versichert und auch im Falle einer Insolvenz nicht gefährdet.

Es handelt sich übrigens um echte Kryptowährungen. Hebelprodukte gibt es bei justTrade zwar, jedoch keine CFDs auf digitale Währungen.

Bitcoin & Co. ohne Wallet

Aufbewahrt werden die Coins beim Bankhaus Heydt. Das bedeutet aber auch, dass es keine eigene Wallet im klassischen Sinn bei justTrade gibt, worauf Kunden zugreifen könnten.

Kryptowährungen können demnach ausschließlich über justTrade gekauft und verkauft werden. Eine Transferierung in die eigene Wallet oder auch zu einer anderen Börse ist nicht vorgesehen.

Eine Chance gibt es aber:

Nur bei Kündigung bietet justTrade an, die Coins auf eine andere Wallet zu übertragen.

Negativzinsen bei justTrade?

Im Preisverzeichnis von justTrade erfährt man, dass Minuszinsen von -0,50% p.a. auf die Einlagen am Verrechnungskonto verrechnet werden.

Ähnliches ist man bereits von anderen Brokern wie Flatex gewohnt.

Der Zinsbetrag, der abgezogen wird, ist nicht besonders hoch. Trotzdem haben Negativzinsen immer einen etwas negativen Beigeschmack.

Umgehen lässt sich das Ganze, wenn Geld zu justTrade nur überwiesen wird, um dieses daraufhin gleich zu investieren.

Bei Wertpapier-Verkäufen sollte das Kapital von justTrade gleich an das eigene Konto transferiert werden.

Mindesteinzahlung: € 500 bei Wertpapieren, € 50 bei Kryptowährungen

Um fair zu bleiben: Von einer "richtigen" Mondfesteinzahlung kann man bei justTrade nicht sprechen, da die Anmeldung grundsätzlich auch ohne Einzahlung möglich ist.

Allerdings gibt es für die einzelnen Assets Mindestordergrößen. Diese Liegen bei Wertpapieren (Aktien, ETFs) € 500,- und bei Kryptowährungen bei € 50,-.

Bei Kryptowerten sind aber auch Verkäufe unter € 50,- möglich, wenn der Trader die Gesamtposition eines Coins verkauft.

Börsen bei justTrade: Xetra dient als Referenzmarkt

Kunden von justTrade handeln an der Börse Hamburg, genauer gesagt bei "LS Exchange", welcher mit der elektronischen Börse XETRA vergleichbar ist.

Allerdings bleibt XETRA nicht völlig aus dem Spiel. Die Spreads werden mit XETRA als Referenz abgeglichen. Dies passiert allerdings nur, wenn das jeweilige Produkt dort auch verfügbar ist.

Alternativ greift justTrade manchmal auf Quotrix zurück.

Bei Kryptowährungen wiederum wird mit der Heytd-Bank kooperiert.

Bei Derivaten arbeitet justTrade mit HSBC zusammen.

Wie sicher ist das Geld bei justTrade?

Da justTrade seinen Sitz in Deutschland sowie eine Lizenz als Wertpapierhandelsbank erhalten hat, sind die sicherheitsrelevanten Merkmale aus unserer Sicht erfüllt.

Beaufsichtigt wird der Broker von der BaFin, welche zu den strengeren Regulierungsbehörden zählt.

Die Einlagensicherung liegt, wie bei Banken üblich, bei € 100.000 pro Kunde. Das bezieht sich auf das Verrechnungskonto, an welches du das Geld überweist, mit welchem du handeln möchtest.

Die gehandelten Wertpapiere bei justTrade fallen unter das Sondervermögen und sind bei einer eventuellen Pleite des Unternehmens geschützt.

Weiterführende Links, Social Media & Kontakt

Hier findest du Adresse, Kontaktdaten und Internetpräsenzen von justTrade:

JT Technologies GmbH
Kaiserhofstr. 16
60313 Frankfurt am Main

E-Mail: info(at)justtrade.com

Webseite: https://traderepublic.com/de-de/

Facebook: https://facebook.com/traderepublic/

Instagram: https://www.instagram.com/traderepublic/

Twitter: https://twitter.com/TradeRepublicDE/

Erklärung für das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile für dich unterstützen und wir können im Gegenzug kostenlose Inhalte für dich produzieren.
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Dieser Artikel wurde erstmals am 5. November 2020 veröffentlicht und am 5. November 2020 aktualisiert.
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